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duesseldorf - Re: [Düsseldorf]Erstwohnsitz vs. Lebensmittelpunkt

duesseldorf AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Kreisverband Düsseldorf - INFO - (Nordrhein-Westfalen)

Listenarchiv

Re: [Düsseldorf]Erstwohnsitz vs. Lebensmittelpunkt


Chronologisch Thread 
  • From: "sebastian.kreutz" <sebastian.kreutz AT piratenpartei-nrw.de>
  • To: "Ortsgruppe Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen)" <duesseldorf AT lists.piratenpartei.de>
  • Cc: ML Düsseldorf <duesseldorf AT lists.piratenpartei.de>
  • Subject: Re: [Düsseldorf]Erstwohnsitz vs. Lebensmittelpunkt
  • Date: Wed, 21 Jul 2010 08:36:07 +0200
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/mailman/private/duesseldorf>
  • List-id: Ortsgruppe Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) <duesseldorf.lists.piratenpartei.de>

Liebe Leute,
bevor hier über irgendwelche Delegations-Liebhaber gesprochen wird, lasst uns doch mal über die Diskussionskultur hier reden. Solange diese so schlecht ist wie aktuell, kriegen wir weder in Crews noch in Gebietsverbänden vernünftige Lokalpolitik hin.

Schaut euch doch mal die Situation an:  Während ihr euch in einem mittlerweile 102 Posts langen Thread darüber streitet, wer wann mit welcher Struktur welche Arbeit macht, bleibt die aktuell anfallende Arbeit liegen.

Von meinem iPhone gesendet

Am 21.07.2010 um 09:36 schrieb Paul Panther <panther_77 AT live.de>:

Moin, moin Oliver,
 
ich hoffe Du hattest eine angenehme Nachtruhe und danke für Deine Anregungen und Stellungnahme.
Wenn ich Dich richtig verstehe, dann wird ehrenamtliche Arbeit ausgeführt, weil diese der ausführenden Person Spaß macht und diese Person darin einen Sinn sieht.
Was ich nicht verstehe ist, warum Du einen Sklaventreiber dann für die Organisation dieses freiwilligen Personals benötigst?
Ich sehe auch keinen Unterschied zwischen der Verwaltungsarbeit eines Unternehmens oder einer Partei. Auch in Unternehmen sind oft ehrenamtlich Menschen tätig aus Überzeugung. Das Geschäft mit den Armen ist sehr lukrativ in Deutschland.
Entweder ich bin überzeugt und tue es freiwillig oder ich tue es nicht. Brauchen Menschen Ausbeuter die gerne delegieren und somit Sklaven brauchen, damit diese überhaupt delegieren können?
Wir bezahlen nicht, es muss ....  Ich verstehe aus Deiner Formulierung da ist eine Gruppe von Menschen die Ansprüche an andere Menschen stellt unentgeltlich tätig zu werden. Und was ist wenn es diese sogenannten Zwangsfreiwilligen nicht gibt? Ein Sklaventreiber ohne Sklaven ergibt keinen Sinn.
Projekte und Verwaltung einer Organisation sind aus meiner Sicht zwei total verschiedene Punkte.
Dein Gefühl mag Dir Recht geben, dass Menschen eher für ein Projekt zu begeistern sind, als für Verwaltungsarbeit in einer Organisation. Es geht aber um die Lösung eines Problems der Umverteilung von Kapital. Ich frage mich natürlich ob die Umverteilungsprobleme ein Gebietsverband wie Du es nennst wirklich lösen kann oder ob es nicht eher andere Ursachen gibt weshalb einige Aktive mit der Finanzverwaltung des Landesverbandes unzufrieden sind.
Übertrage ich gewisse Aufgaben auf eine andere Person, so setzt das natürlich zunächst Vertrauen voraus. Das ist die Grundlage, egal ob die Person nun bezahlt wird für seine Tätigkeit oder nicht. Man könnte auch ein Guthabenkonto aufbauen, was bei Erfolg ausgeglichen wird. Es gibt viele Möglichkeiten und Ideen Menschen zu motivieren etwas zu tun.
Irgendwie kommt Deine Argumentation mir aber vor wie die Aussage: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Wer das sagt meint jedoch ... Vertrauen für mich, Kontrolle für die Anderen.
 
Gruß
Paul aka Panther77

 
> To: duesseldorf AT lists.piratenpartei.de
> Date: Wed, 21 Jul 2010 01:17:52 +0200
> From: Oliver.Bayer AT uni-duesseldorf.de
> Subject: Re: [Düsseldorf]Erstwohnsitz vs. Lebensmittelpunkt
>
> Nur einer noch.. ;-)
>
> Paul schrieb:
> > Wenn der LV aus Überlastung überfordert ist, dann stelle Ihm Deine
> > Arbeitskraft ehrenamtlich
> > zur Verfügung, z.Bsp. zum Nutzen der Crews, AG's oder PG's in
> > Düsseldorf.
>
> *määääp!* -> Knackpunkt
>
> Mehrmals tauchte bereits die These auf, dass es einfacher sei ein paar
> wenige Sklaven zu finden, die den LV entlasten, indem sie dort die Arbeit
> wegschaffen, als bis zu 50 KV-Vorstände.
>
> Ich meine: Falsch.
>
> In einer Firma richtig. Die Sklaven werden bezahlt und man braucht noch
> eine Führungsperson, die die Aufgaben verteilt und die Arbeit organisiert.
> Aber bei uns?
> 1. wir haben keinen Organisator im LV-Vorstand, der die Hammeraufgabe des
> direkten Delegierens von Detailaufgaben übernehmen kann, weil das mehr
> Arbeit ist, als dass man die nebenbei tun könnte (Ehrlich!)
> 2. Wir bezahlen nicht, es muss ehrenamtlich laufen..
>
> ..und bezüglich 2. wird man meines Erachtens auf Dauer für die
> Landessklavenarbeit nur sehr sehr wenige Leute finden, womöglich keine.
> Für ehrenamtliche Arbeit im Gebietsverband (GV) dagegen schon.
> Warum?
> Weil man die Arbeit auf GV-Ebene dort macht, wo sie anfällt, weil man mit
> den Projekten direkt zu tun hat, weil die Arbeit dort Spaß macht, weil man
> ein wenig Lokalpatriot ist, weil die Arbeit dort nicht Selbstzweck ist und
> natürlich, weil vor Ort jeweils weniger Arbeit anfällt.
> Dann ist es egal, dass insgesamt gesehen ein Vielfaches an Arbeit entsteht.
>
> Soweit von mir aus dem Gefühl geschüttelt,
> Gute Nacht
> Oliver (Kreon)
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