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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Maßnahmenkatalog Sozialstaat, Grundfürsorge und Lohnnebenkosten

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Maßnahmenkatalog Sozialstaat, Grundfürsorge und Lohnnebenkosten


Chronologisch Thread 
  • From: Pono <Pono AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Maßnahmenkatalog Sozialstaat, Grundfürsorge und Lohnnebenkosten
  • Date: Sun, 22 Jan 2012 17:34:26 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


aloa5 schrieb:
Im groben reicht es schon einmal darauf zu achten das man den Börsen z.B. über Riester-Renten nicht noch Geld in Form von 200Mrd Euro zum Spielen einwirft ..
Aber du plädierst für ein Standbein aus privater Altersvorsorge.

Was, ausser der EU-Struktur, hielte uns davon ab,
die Staatshalshaltsprobleme durch Gelddruck zu lösen,
wie Griechenland es früher praktizierte?

Das ist keine Lösung sondern nur Unfähigkeit der (Be)Steuerung bzw. Umverteilung. Das machen die USA und die Japaner so. Dort wollen die "tea-party"-Mitglieder nicht mehr Geld an den Staat geben also muss dieser den Konsum mit neuem Geld aufrecht erhalten.

Es ist die Freiheit der Menschen, Tauschmittel einzubehalten,
und so den Tauschhandel einzudämmen.
Und es ist die Freiheit der unabhängigen Staaten, nicht der BRD,
neues Tauschmittel in den Umlauf zu bringen.
Was steht dem im Weg?

Für den allergrössten Teil der Bevölkerung geht es darum,
genügend Waren und Leistungen zu beziehen.
Diese Menge wird zunächst durch das Zwanglose GE sinken.

Verstehe ich nicht. Welche Menge sinkt?
Die Leistungen werden zurückgehen,
da die Menschen, die bisher aus purer Not
schlechtbezahte Jobs übernommen haben,
diese Arbeit voraussichtlich aufgeben.
Es ist bekannt, dass viele Angestellte
bereits innerlich gekündigt haben.
Viele werden sich eine Auszeit gönnen,
sich von der Wangsarbeit erholen,
bis sie sich wieder in neuer Form einbringen.

Nur die Hälfte. Da es in die RV fließt sinkt der RV-Beitrag um 7%. Die Hälfte davon kommt als höheres Netto bei den Arbeitnehmern an, die andere Hälfte an die Arbeitgeber als sinken der Lohnkosten zurück.
Ok, ich interpretiere das dann als einen Schritt in Richtung
einer "Rentensteuer", statt Rentenversicherung.
Das finde ich sehr sinnvoll.

Bleiben (in der Tat) rd. 28Mrd an Lohnkostensteigerung. Dem stehen Nachfragezuwächse gegenüber (eben mehr Nettolohn) und man würde das auch in 3 Schritten einführen (3 x 9 Mrd Kosten). Das halte ich für (locker) machbar. Entweder weniger Gewinne oder Preise steigen geringfügig an.

Weniger Gewinn? Das wird in der Marktwirtschaft, die ich kenne, nicht passieren.
Die Preise werden insgesamt um 28(+USt) Mrd steigen und so den Lohnzuwachs auffressen. Sollte dies tatsächlich nicht passieren,
würde mit den Unternehmensgewinnen auch die Finanzwirtschaft leiden. Auch das lässt unseren Reichtum sinken.




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