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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Maßnahmenkatalog Sozialstaat, Grundfürsorge und Lohnnebenkosten

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Maßnahmenkatalog Sozialstaat, Grundfürsorge und Lohnnebenkosten


Chronologisch Thread 
  • From: Pono <Pono AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Maßnahmenkatalog Sozialstaat, Grundfürsorge und Lohnnebenkosten
  • Date: Mon, 16 Jan 2012 11:24:10 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


aloa5 schrieb:
in der neueren Version "m" gibt es ein Beispiel dazu:
http://news.piratenpartei.de/anonto.php?http://bit.ly/zn3Yqi
Danke.
Ich persönlich kann vieles sehr schnell an Zahlen ablesen.
Leider finde ich nicht so viele davon,
und bekenne, dass ich noch nicht alles verstanden habe.
Auch die Bestimmung der Höhe der LsSt nicht,
aber ich werds nochmal versuchen.
Bist du in der Lage, mir das ganze per Skype zu erklären?

aloa5 schrieb:
Das Lohnabstandsgebot ist rel. leicht einzuhalten.
Wenn das Wohngeld mit 70% einfliesst, ist das klar.

aloa5 schrieb:
Man müsste die Maximalkosten einer Wohnung fixieren so das ein Single kein Loft für 800 Euro ansetzen kann. Die Grenzen sind VHB. Das halte ich für recht speziell. Großen Einfluss sollte es imho nicht haben können wenn man es nicht übertreibt.

Ich glaube schon, dass der Anreiz gegeben ist,
eine große Wohnung zu mieten, am besten ein Haus,
und dann Untermieter aufzunehmen.
Das gilt für Menschen in der Grundsicherung aus der Not heraus,
für kühle Rechner ist es ein sportlicher Anreiz.

aloa5 schrieb:
"Geber" der Umstellung sind
- die Arbeitgeber der Besserverdienenden (die zahlen das meiste)
- Die Besserverdienenden selbst (nicht ganz so viel; über die Steigerung der Einkommensteuer um 4% von Eingangs- bis Spitzensteuersatz)

"Profiteure" der Umstellung sind
- SV-pflichtig beschäftigte bis rd. 4000 Euro (höherer Nettolohn)
- Alters-Arme
- Grundsicherungs-Empfänger (insb. mit arbeitenden Partnern), Kinder und Erziehende
Auf Arbeitgeberkosten beziehst du dich?
LsSt sind Lohnkosten, die Steuern des Besserverdienenden auch.
Wie das Kind heisst, halte ich für eine Betrachtung,
ob die Verteilung der Lasten so erwünscht ist, für nebensächlich.

Kannst du die Höhe der Transfers grob beziffern?

aloa5 schrieb:
Das gilt für die Erstrunden-Betrachtung. In der Zweit- und Drittrunden-Betrachtung *sollten eigentlich alle gewinnen*, da die geänderte Struktur die Kosten im unteren Lohnbereich eher gesunken sind und die Nachfrage gestiegen ist.
Das halte ich für völlig ausgeschlossen.
Wenn ich die Auslandstransfers ausser acht lasse,
was wir in dem Modell bisher auch gemacht haben,
bewegen wir uns in einem geschlossenen System,
wir spielen darin ein Nullsummenspiel,
also wenn an einer Stelle ein Keks mehr ist,
fehlt er an einer anderen Stelle.




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