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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Gedanken zur Ressourcennutzung und -verteilung

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Gedanken zur Ressourcennutzung und -verteilung


Chronologisch Thread 
  • From: porcupine87 <porcupine87 AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Gedanken zur Ressourcennutzung und -verteilung
  • Date: Sat, 14 Jul 2012 10:30:58 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


Eure "Lösung" hat den Bauer C im Effekt vom Markt ausgeschlossen.

Ja, weil er weniger Ertrag aus den 100Kg bringen würde. Würde man dem Bauer C die 100Kg geben, hätte man nur 130Kg statt 150kg. Gäbe man 50kg beiden, bekäme man nur nicht mal das in der Mitte (140Kg), sondern weniger, weil die Fixkosten zur Feldbearbeitung im Vergleich zum Ertrag höher wären (anstatt einmal in einem Feld zu fahren, muss der Traktor zweimal zu zwei Feldern fahren).

Das hatte ich geschrieben und ergibt sich aus den Vorgaben. Er hat schlechten Boden, lesen.
Der übrige Boden ist schlecht. Das heißt nicht, dass Bauer C sonst nichts hat. Es geht eher darum, dass alle drei Bauern selber Saatgut und guten Boden haben, aber A ist nun Saatgut übrig geblieben und B und C etwas Land.

Auch das hatte ich schon geschrieben, aber anders. Lesen hilft. Mitdenken auch. Verdrehen und ignorieren nicht.
Sorry für den Ton, aber wenn Sie einfach das Geschriebene ignorieren.

Nein, aus diesen Kartoffeln kann bei den 3 Optionen nichts besseres herausgeholt werden. Wenn C mit den Kartoffeln eine spezielle Kartoffelsorte züchten könnte, dann gingen die Kartoffeln auch an C, wenn C dann auch die höchste Rendite verspricht. Aber ihm einfach mal die Kartoffeln überlassen, weil er ja zu 10% versucht, eine neue Sorte zu züchten und die Erfolgswahrscheinlichkeit bei 0,01% liegt, ist sicherlich nicht die optimale Verwendung der Kartoffeln.

Nochmal: In dem Kartoffelbeispiel geht es darum, wie man das Optimale aus den Kartoffeln rausholt und wie eben diese übrigen Kartoffeln von A nun auf den bestmöglichen Boden gelangen. Anders als du mir unterstellst, ist das kein gesamtwirtschaftlicher Ansatz, der nun alles beschreibt. Du würdest in dem Beispiel wohl noch Steuerabgaben einführen, um umzuverteilen, oder? Ich könnte mir vorstellen, falls Bauer C wirklich vor dem Verhungern wäre (was nicht der Ausgangspunkt des Beispieles war!), dass A und B ihm dann freiwillig etwas abgeben oder leihen. Sonst würde ich am Schluss ja noch erwähnen "Das ist optimal, aber Bauer C und alle anderen Bauern, die übriges Land hätten, verhungern dann eben".

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