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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Lohnnebenkosten nicht nebensächlich

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Lohnnebenkosten nicht nebensächlich


Chronologisch Thread 
  • From: blackdrag <blackdrag AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Lohnnebenkosten nicht nebensächlich
  • Date: Sat, 24 Mar 2012 09:28:53 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


milton2011 schrieb:
ein Unternehmer wird Verluste immer abschreiben, möglichst hoch. Und bei allen bGE-Modellen mit negativer Einkommensteuer auf Nettowertschöpfung = Volkseinkommen wird er das auch. Denn die Nettowertschöpfung entsteht aus der Bruttowertschöpfung nach Abzug der Abschreibungen.
Und da kann auch ein Minus bei herauskommen.

milton2011 schrieb:
Sind die Dividende für die Kapitaleigner dann 0, dann tragen die Arbeitnehmer aus ihrem Lohn die Wertschöpfungssteuer allein.
Das ist mir zu sehr auf das Kapital reduziert.

milton2011 schrieb:
Es geht also nur um die Frage der Gewinnmaximierung, die wird bei Personalabbau halbiert, die Lohnsteuer der Freigestellten müssen die Kapitaleigner übernehmen. Und dafür ist notwendig, dass Kapitaleigner wie Arbeitnehmer gleich unabhängig von der Einkommenshöhe besteuert werden.

Und damit werden auch die Maschinen besteuert.
Und das ist ein Punkt den du wahrscheinlich nicht so einfach erreichen wirst. Wenn die Kapitaleigner im Ausland sitzen zum Beispiel. Das Frei gewordene Geld könnte auch für Investitionen in ein neues Gebäude oder ähnliches benutzt werden, um späteren Gewinn zu maximieren. Trotzdem funktioniert dann deine Intention von oben nicht mehr. Maschinen zu besteuern ist sicherlich nicht schlecht. Aber wenn die Arbeit eines Menschen von einer Maschine übernommen wird, dann stimmt es nicht, dass das nichts ausmacht. Der nun arbeitslose kann weniger konsumieren und damit weniger beitragen als vorher. Die Maschine konsumiert garnicht.

milton2011 schrieb:
Wenn eine Briefsortiermaschine 6 Sortierer einspart pro Schicht, wird sie bei einer Wertschöpfungsteuer von 50 % eben in Zukunft 12 Sortierer einsparen müssen, sonst rechnet sie sich nicht als Investition. D.h. aber der Hersteller muss innovativ die Leistung verdoppeln.
Das mag für den Übergang so gelten, spielt aber für das dann bestehende System keine Wirkliche Rolle. Die Maschine lohnt sich erst ein wenig später - na und? Solange sie sich lohnt, wird sie wohl irgendwann auch kommen. Übrigens stimmen die 12 Sortierer mMn nicht. Unter Umständen reicht ein weiterer ersetzter Sortierer (bei gleichen Kosten) schon aus.




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