Zum Inhalt springen.
Sympa Menü

ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Lohnnebenkosten nicht nebensächlich

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

Listenarchiv

Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Lohnnebenkosten nicht nebensächlich


Chronologisch Thread 
  • From: milton2011 <milton2011 AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Lohnnebenkosten nicht nebensächlich
  • Date: Tue, 20 Mar 2012 18:19:39 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


sepp25 schrieb:
milton2011 schrieb:
blackdrag schrieb:
sepp25 schrieb:
Die Rentabilität von Maschinen im Verhältnis zur Lohnarbeit wird zuerts einmal reduziert, was den Arbeitsmarkt begünstigt, und auch eine Marge für Lohnverhandlungen bietet.
Die Vorteile eine Technisierung sind aber weiter vorhanden, (24 Std - Produktion, kein Urlaub, einmaliges Investment usw.), nur die Amortisationszeiten verschieben sich nach hinten.

Dadurch ist teoretisch auch mit bGE eine Vollbeschäftigung möglich, ohne zweite und dritte Arbeitsmärkte kreieren zu müssen.
....
Du musst dir aber auch überlegen was das eigentlich für Jobs sind, die dann von Menschen statt von Maschinen erledigt werden. MMn werden das primär Jobs aus dem unteren Lohnsektor sein. Da ist aber der Effekt des BGE, nämlich garnicht erst einer Erwerbsarbeit nachzugehen, am größten. Ich sehe da einen möglichen Mangel an Arbeitern. Oder anders gesagt: billiger wird es nicht werden.

blackdrag,
bGE ist dann sinnvoll, wenn die Einkommensteuer für Arbeitnehmer und Unternehmen gleich ist, z.B. bGE aus NIFT 50.
Entweder finanziert der Arbeitgeber eine Maschine oder er finanziert einen Arbeiter. Bei der Maschine trägt der Unternehmer die 50 % Einkommensteuer selbst, bei einem Arbeiter trägt dieser sie in seiner Einkommensteuer.
Im heutigen System spart der Unternehmer durch Personalabbau Steuern und Sozialabgaben, bei bGE aus NIFT 50 muss er die entfallenden Steuern und Abgaben seines freigestellten Mitarbeiters selbst tragen.
Deshalb sind ja Friedman und Kirchhof für Gleichbesteuerung von Arbeit und Kapital, also Wertschöpfung.

So wie der Unternehmer seine Lieferanten in der Mehrwertsteuer vorabziehen kann, so kann er auch in der Wertschöpfungssteuer seine Arbeitnehmer vorabziehen, indem er ihnen sie als Einkommensteuer abzieht.

Was kann der Unternehmer vom Gewinn abziehen?
Rückstellungen
Investitionen
Abschreibungen (linear oder progressiv)
usw.

Wie wirkt sich dieses Reduktion auf die pausch-Steuer aus? relativ und absolut?

sepp,
ich nehme da die VGR von destatis :
2571 Mrd. BIP
-275 Mrd. (Gütersteuern - Subventionen) für Kernstaat
2296 Mrd. Bruttowertschöpfung
-333 Mrd. Abschreibungen etc.
1963 Mrd. Nettowertschöpfung = Volkseinkommen

Da die meisten Modelle mit dem Volkseinkommen von 1,963 Billionen rechnen, werden die bisherigen Abschreibungen berücksichtigt.




Archiv bereitgestellt durch MHonArc 2.6.19.

Seitenanfang