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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Lohnnebenkosten nicht nebensächlich

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Lohnnebenkosten nicht nebensächlich


Chronologisch Thread 
  • From: milton2011 <milton2011 AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Lohnnebenkosten nicht nebensächlich
  • Date: Tue, 14 Feb 2012 17:55:15 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


aloa5 schrieb:
milton2011 schrieb:
schon klar, es sind Lohnnebenkosten. Ich möchte sie aber über bGE als Lohnnebenkosten abschaffen und in die Unerternehmenssteuer übernehmen, damit sie lohnquotenunabhängig werden.
Unser derzeitiges System hat den Nachteil, dass es mit der Schaffung von Arbeitsplätzen Arbeitgeber bestraft. Bei einer Gleichbesteuerung von Unternehmen als Kapialeigner mit Arbeitnehmern, fällt dieser Nachteil weg.
Du redest von einer Untergruppe der Unternehmenssteuern, nämlich den Gewinnsteuern.

Schwachfug, Aloa,
ich rede immer von der negativen Einkommensteuer für bGE, und das ist keine Gewinnsteuer, sondern eine Wertschöpfungssteuer, wie die Mehrwertsteuer.
Ich rede immer nur von einem 2 Steuersystem, Mehrwertsteuer auf Mehrwert, Einkommensteuer vom Mehrwert.

Du vergisst das Gewinne ausfallen und auch negativ wie auch vorgetragen werden können und je nach Lage der Dinge schwanken wie ein Kuhschwanz.

Die Generierung von konstantem, benötigem(!) Lohn über die Lohnquote ist stabiler und berechenbarer.

Nö, die Lohnquote wird ja lang genug durch den Export von Aebeitsplätzen gedrückt, weil es im Verlagerungsgebiet keine LNKs gibt.

Wenn man das macht was Du vorschlägst hat folgendes:
- etwa >200Mrd Euro aus dem benötigen Arbeitnehmerlohn werden herausgelöst
- und in etwa 200 Mrd Euro disponiblen Gewinn
- welcher zudem dem Konkurrenzdruck unterliegt (also als Preissenkung/BIP-Senkung verschwinden kann)
umgewandelt.

Das ist für Unternehmen und deren Eigner ein Vorteil, insbesondere für den Export. Das ist ja auch der Grund warum die MwSt so beliebt ist bei Personen wie Straubhaar u.a. (Lohnnebenkosten in die MwSt verlagern).

Na ja, ich spreche nicht für Straubhaar, sondern ich spreche von der negativen Einkommensteuer für Arbeit und Kapital.

Nur die Sozialsysteme werden dadurch geschleift. Die Gewinne kann man konstant halten oder steigern (Brutto wie Netto; wenn es sein muss durch Gewinnverlagerungen ins Ausland - bei 50% so oder so der Fall). Am Ende führt es wie ich bereits eingangs sagte dazu das versucht werden muss das aus den Anteilen der Arbeitnehmer zu bezahlen und damit führt das bis zu ./. 200Mrd.

Thema verfehlt. Wenn in einer NIFT 50 die LNK als Einkommensteuer auf Wertschöpfung für bGE aufgehen, dann werden die Sozialsysteme nicht geschleift, sondern bestehen weiterhin, KV aus bGE, RV und AV als AN-Beiträge.

*Friedman war ja ein großer Gegner von Gewinnsteuern, er war für Wertschöpfungssteuer als Einkommensteuer, denn dies ist die einzige Steuer, die den Markt nicht tangiert, aber als negat. Steuer für bGE den Markt sogar optimiert. *




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