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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Lohnnebenkosten nicht nebensächlich

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Lohnnebenkosten nicht nebensächlich


Chronologisch Thread 
  • From: milton2011 <milton2011 AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Lohnnebenkosten nicht nebensächlich
  • Date: Mon, 13 Feb 2012 14:14:30 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


aloa5 schrieb:
milton2011 schrieb:
Schwachfug Aloa,
Lohnnebenkosten sind KEIN arbeitsvertraglicher, steuer- und sozialversicherungspflichtiger Bruttolohn. Es sind gesetzliche Zusatzkosten. Selbst wenn die sich erhöhen, sinkt das Netto für den Arbeitnehmer, seine Beiträge erhöhen sich ja auch.
Reden Sie nicht Unsinn, Sie beweisen nur Ihre Inkompetenz.:)
Du möchtest stören um des störens willen.

Aloa, wer wie Sie Unwahrheiten aus Inkompetenz verbreitet, darf sich nicht wundern, wenn er korrigiert wird.:)

Wenn eine Kasse 10Mrd mehr einfordert und sich das nur von den Arbeitnehmern holt ist das eine Inflation/Kaufkraftverlust um/von 10Mrd. Wird das zur Hälfte von den Arbeitgebern übernommen ist das eine Ausweitung der Kosten für den Arbeitnehmer welche dieser sich nicht selbst wieder neu erkämpfen muss. Er verliert nur 5Mrd Kaufkraft. Der Rest geht erst einmal von dem Gewinn der Arbeitgeber herunter.

Und wenn die Kasse erhöht, verlieren beide von Ihrem Netto. Das habe ich nur behauptet. Also KEINE Lohnerhöhung, wie Sie hier vorlügen.

Ansonsten kannst Du mir ja einmal erklären was hier unter "Arbeitnehmerentgelt" gefasst wird:
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/VolkswirtschaftlicheGesamtrechnungen/Inlandsprodukt/Tabellen/Content75/Gesamtwirtschaft,templateId=renderPrint.psml
Du kannst dann dem Herrn Roderich Engler erklären dass er Inkompetent ist.:
"Die Bruttolöhne und -gehälter, die sich durch Abzug der Arbeitgebersozialbeiträge vom Arbeit-nehmerentgelt errechnen, erhöhten sich 2010 um 2,7% und beliefen sich auf 1 019 Milliarden"
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pk/2011/BIP2010/Statement__Egeler__2011__PDF,property=file.pdf

Nö, denn Prof. Egeler erklärt ja ausdrücklich, dass Lohnzusatzkosten keine Bruttoöhne sind. Er bestätigt da meinen Standpunkt und macht Sie unglaubwürdig.:)
Die statistische Zusammenfassung von Bruttolöhnen und Lohnzusatzkosten zu Arbeitnehmereinkommen ist juristisch unbedeutend, der Arbeitgeber muss NUR Bruttolöhne auszahlen, Nebenkosten hat er gesetzlich an die Kassen abzuführen. Nur der arbeitsvertragliche Bruttolohn ist steuer- und sozialversicherungspflichtig. Punkt.

Du verschickst ja so gerne Mails an die Leute um ihnen zu erklären das Du besonders gut bist und alle keine Ahnung haben.

Also noch einmal von vorne: Arbeitnehmerentgelt ist alles inkl. der Sozialabgaben u.ä. der Arbeitgeber welche auf einen Lohn gezahlt werden. Es ist de facto also Lohn, eine Erhöhung eine Erhöhung der Lohnquote - no more, no less. Und dabei spielt wie bei den anderen Dingen die "Milton-eigene VWL" keine Rolle für den Rest der Welt.

Na ja, statistisches/ Arbeitnehmerentgelt /ist eben juristisch KEIN Lohn.
Übrigens habe ich keine Milton-eigene VWL, aber Ihre VWL-Welt sollte sich schon an die deutsche Gesetzgebung anlehnen. Lohnzusatzkosten werden nicht versteuert und nicht für die SV herangezogen.
Und deshalb kann man auch für bGE ohne weiteres die AG-Sozialabgaben gesetzlich streichen und stattdessen in die negative Einkommensteuer für Unternehmen einbeziehen.
Übrigens, seit Friedman ist Marktwirtschaft und Volkswirtschaft sauber getrennt, Marktwirtschaft ist global, Volkswirtschaft beschränkt sich auf Währungssystem und Sozialstaat als negative Einkommensteuer für bGE (Kap. 3 und Kap. 12).
Sie sollten mal die Realität anerkennen :
Globaler Markt, supranationale Währung und lokaler Rechts- und Sozialstaat.
Es gibt in der EU keine nationale Wirtschaft mehr.
Ihr ZGE ist durch Lohnsummensteuer wirtschaftsschädlich im globalen Markt, es ist als Sozialabbau bei den Sozialversicherungen unsozial !
Umgekehrt finanziert die Umwidmung der AG-Sozialabgaben für bGE schon ein bGE von 800/500 Euro, ohne am Sozialstaat und besonders an den Sozialkassen herumzubasteln, wie Sie mit Ihrem ZGE. Das habe ich häufig genug vorgerechnet.:)




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