Zum Inhalt springen.
Sympa Menü

ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Lohnnebenkosten nicht nebensächlich

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

Listenarchiv

Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Lohnnebenkosten nicht nebensächlich


Chronologisch Thread 
  • From: sepp25 <sepp25 AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Lohnnebenkosten nicht nebensächlich
  • Date: Sat, 18 Feb 2012 07:42:17 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


aloa5 schrieb:
Wenn man einmal alles an Ungereimtheiten, falschen Zahlen und die Tatsache beiseite lässt das man bei Deiner Idee eine hohe Mauer und Selbstschussanlagen benötigen würde nehme ich einmal eine Passage heraus aus Deinem Schrieb:
Danke, -- Habe nie behauptet, das es das gelbe vom Ei ist.
Es ist vorerst nur ein Gedankenspiel, dass auf der Basis eines möglichst hohem bGE für die Bürger steht, ohne die Staatsausgaben zu vergessen.

Maximale Steigerungsrate für den prekär Verdiener und ALG2 Bezieher = 66%. Bei 365 .- Ausgaben pro Monat steigt es dann auf 606 .- pro Monat maximal. Einnahmen durch bGE = 1254.- minus Miete und 606.- ist ca. 300.- mehr als jetzt.
Du hast gerechnet das die Preise des Lebensunterhaltes von 365 auf 606 Euro steigen würden.
Es wäre meiner Meinung nach die maximale Steigerungsrate im Innland, da der Preis eines zu 100% per Maschine gefertigten Produktes um die 66% steigen würde. Für Lebensmittel oder Naturprodukte würde der Preis warscheinlich fallen. Habe ich auch beschrieben.
Du musst die 66% als maximal mögliche Veränderung sehe, nicht als auf alle Preise zwingende Tatsache. -- Überschlagen auf den Haushaltsbedarf liegt die Kostensteigerung evtl nur bei 20 - 30%, aber das kann man hat nicht genau rechnen.

1254 - 606 = 648 Euro

Und Du behauptest man hätte ja "300 Euro mehr" nach Abzug der Miete inkl. NK.

648 - 300 = 348 Euro
Jetzt Mal im Ernst. Selbst wenn man annehmen /würde/ das irgend etwas an Deiner wilden Berechnung welche Dich an diesen Punkt geführt hat stimmen würde.... Alles soll teurer werden zwischen 30% und 66%. Aber die Miete und die Heizkosten (Öl usw.) bleiben offenbar gleich.
Die Miete ist ein Unsicherheitsfaktor wie in eueren Modellen auch. Ich würde die zur Einführung per Gesetz zumindest für 2 Jahre einfrieren wollen. Bei den Heizkosten ist wie auch heute der Bürger ohne selbst einfluss zu haben von den Wechselkursen abhängig. Die Einfuhrpreise können wir dann je nach Ausswirtschaft, Dollarkurs und Ölpreis nicht beeinflussen, aber durch die hohe Mwst kann der Staat im worst case regulierend, bzw abfedernd eingreifen.

Was an meinem Modell anders ist zu eurem ist, dass ich die Warscheinlichkeit einer Preisänderung und einer Neuanpassung des Marktes mit praktisch beleuchte. Ich konstruiere sozusagen zuerst den schlimmsten Fall, (20-30% Inflation und Preiserhöhungen) und freue mich wenns trotzdem klappt.

90 Euro Kaufkraft mehr als HartzIV (/vielleicht/) und dafür das ganze Berechnungs-Tohuwabohu?? (einmal davon abgesehen das es mir scheint als ob die Krankenkasse noch zu bezahlen wäre).
Die Krankenkasse ist bezahlt mit dem Sozialbudgedt von 60% BIP. Auch alle Schulen, Unis, KITAS, Krankenhäuser, Pflege, Medikamente, überschüssige Renten und Pensionen usw.

Ich komme trotzdem auf ein Potential von ca 150 Mrd., welche für den Schuldenabbau verwandt werden können.

Meine Unsicherheit bei dieser Simulation ist die Wirkung auf Inflation und Importpreis.
Wenn Geldmenge und Zinsen gleich bleiben, dürfte es theoretisch keine Inflation geben. Durch das veränderte Preisgefüge gehe ich trotzdem davon aus.
Da könntet Ihr mir evtl etwas unter die Arme greifen.

Was mich unter anderem beim ZGE und auch beim SGE und sogar bei Miltons NIFT stört, ist, dass weder die dann möglichen Preise für bestimmte Produktgruppen berechnet wurden, noch die Möglichkeit einer Inflation eingebaut ist. Warum nicht?

__




Archiv bereitgestellt durch MHonArc 2.6.19.

Seitenanfang