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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Erster Schritt zur Konsensfindung: Zieldefinition

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Erster Schritt zur Konsensfindung: Zieldefinition


Chronologisch Thread 
  • From: aloa5 <aloa5 AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Erster Schritt zur Konsensfindung: Zieldefinition
  • Date: Tue, 29 Nov 2011 12:37:25 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


TomJong schrieb:
aloa5 schrieb:
Die haben Pech. Man könnte es mit einer eingetragenen Lebenspartnerschaft gleichstellen (bzw. umgekehrt). Partnerschaft bedeutet m.E. "füreinander einstehen" und das im juristischen Sinn (also bindend). Wer das (juristisch festgelegte Pflichten) nicht möchte hat auch keinen Anspruch auf juristisch festgelegte Rechte (Splittingtabelle). Alles andere wäre unlogischer Quatsch in meinen Augen. Und das hat nichts mit Kirche o.ä. zu tun sondern mit Logik.
Die "Logik" ist für mich keine, dein Ansatz springt mMn viel zu kurz, aber ich mag in die Diskussion über Mindestlohn keine Familiendiskussion einstreuen. Vielleicht irgendwann an anderer Stelle.
Können wir machen. Es bleibt aber logisch, denn ein staatlich gewährter Vorteil wird natürlich nur gewährt wenn der Vorteilsnehmer (hier: Lebenspartner) auch etwas davon hat (nämlich einen durchsetzbaren Anspruch), das gilt für Lebenspartner wie für Kinder. Man zahlt auch niemandem Kindergeld ohne verpflichtend festzulegen das ein Kind welches existiert auch beim empfangenden lebt oder vom empfangenden unterhalten wird. Die bloße Annahme oder die Angabe das dem so sein würde reicht nicht aus, denn es geht dabei (zingend) um das absolute Existenzminimum und dessen Auszahlung bzw. das gewähren der Steuerfreistellung ist vom Grundgesetzvorgegeben und nicht auf einer /Annahme/ basierend einfach Mal eben "anzunehmen" das dem so wäre.

Das ist m.E. nichts freiwilliges sondern gehört zu den Grundaufgaben des Staates.




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