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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Mindestlohn - Versuch Konsensfindung und Positionspapier

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Mindestlohn - Versuch Konsensfindung und Positionspapier


Chronologisch Thread 
  • From: aloa5 <piratenpartei AT t-online.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Mindestlohn - Versuch Konsensfindung und Positionspapier
  • Date: Tue, 15 Nov 2011 13:56:00 +0100
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: http://twitter.com/aloa5

CAP (Christian) schrieb:

aloa5 schrieb:
Ich nehme die Entwicklung der letzten 10 Jahre in China und sage das weitere 10 Jahre bei weitem(!) nicht ausreichen.
Ich hab gerade gelesen, dass die Löhne um 20% im Jahr gestiegen wären. Dann wären wir nach 10 Jahren, wenn die Kaufkraft entsprechend mit steigt ein wenig über dem heutigen Niveau in Deutschland. Aber genaueres wird die Zukunft zeigen, denn unterm Strich wird das vor allem eine Frage der Ausbildung sein und wie sie auf die Masse des Volkes übertragen werden kann.

Es wird m.E. noch eine Generation dauern. Die Geschwindigkeit nimmt sicherlich ab.



aloa5 schrieb:
Nur - wenn es nicht genug ersetzende /Arbeit/ gibt bleibt m.E. erst einmal Arbeitslosigkeit übrig.
Hier wirst Du Deinen sonstigen Aussagen untreu.


Ich weiß was Du meinst aber so war es nicht gemeint gesagt. Natürlich ist "Arbeit" durchaus vorhanden. Theoretisch. Nur muss diese natürlich nachgefragt werden. Ein Exporteur wird aber kein Schulgebäude sanieren lassen wollen oder Pflegekräfte nachfragen. "Zu tun" gibt es genug. Wegen Heckscher-Ohlin wird es aber nicht abgerufen. Das genannte ist jedoch "lokal" und führt zu Importen. Es führt aber auch zu guter Infrastruktur und Bildung (und damit Kapital). Letztlich kommt man was das angeht aber um eine Korrektur der Verteilungsmechanismen über die SV nicht herum. Der Schwenk zu Gewinn/Kapitaleinkommen ist nicht anders als mit einer SV-Korrektur kompensierbar.


Das ist nur ein kleiner Ausschnitt der Rahmenbedingungen, die den Arbeitsmarkt da prägt. Aber auch darüber haben wir schon im Rahmen des Referenzlohnmodells umfangreich diskutiert.

Es ist der entscheidende Ausschnitt.




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