Zum Inhalt springen.
Sympa Menü

ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Antrag #130 Wirtschafts- und Sozialpolitik: Ergänzung neben Hartz 4

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

Listenarchiv

Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Antrag #130 Wirtschafts- und Sozialpolitik: Ergänzung neben Hartz 4


Chronologisch Thread 
  • From: Bratenbengel <Bratenbengel AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Antrag #130 Wirtschafts- und Sozialpolitik: Ergänzung neben Hartz 4
  • Date: Thu, 03 Nov 2011 22:49:39 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


Ja, lieber Cap,
das riecht schon ein wenig nach Planwirtschaft.
Mir liegt da aber ein wesentlicher Gedanke zugrunde der wenig mit Planwirtschaft zu tun hat.
Wenn ich in der Bildung eine Kleinstaaterei habe und massenweise schlecht gebildete junge Menschen produziere, dann lege ich den Grundstein für hohe Arbeitslosigkeit.
Ich bin sowieso der Auffassung, dass Bildung für alle nicht Ländersache sein kann, weil es später ohnehin bei der Arbeitslosigkeit Bundesangelegenheit wird.
Also kann ich dem Vorbeugen und schaffe wenigstens in der Berufsausbildung eine Grundlage für alle als Sachwalter der Arbeitslosigkeit und umgehe die Länder, wenn ich sowieso die Arbeitslosigkeit finanzieren muss, die mir die Länder aufs Auge drücken.

Und weil die Armutsschwelle dein Thema ist, kommen wir uns schon wieder ein Stück näher.
Für diese Definition ist die Bildung doch ein wesentlicher Punkt.
Schaffe ich es nicht ein einheitliches Schulbildungsystem zu organisieren, dann muss ich mich nicht wundern, wenn ein Abi aus Hamburg in Bayern nicht akzeptiert wird.
Schaffe ich aber einheitliche Berufsbilder, kann ich besser am Markt aggieren und muss nicht reagieren.
Die Basis der Misere liegt doch viel tiefer, als man an einer Definition der Armutsschwelle festmachen kann.
Wenn ich bei der Verteilung und Nutzung von Ressourcen in der Bildung nicht von anderen Abhängig bin, dann kann ich vielen etwas bieten. Das gilt nicht unbedingt bei "Brot und Wein"!
In der Bildung habe ich hier im Land die Möglichkeit die Verteilung an alle zu gewährleisten. Damit lege ich wenigstens den Grundstein, dass in der Menge gut gebildeter Menschen die Armutsschwelle nicht zu hoch ausfällt. Es wäre dann für viele leichter an "Brot und Wein" zu kommen, wenn man wenigstens einen Berufsabschluss hat.

SGB ist mein Hauptfach.
Die aktuelle Gesetzgebung im SGB liegt nicht im System begründet. Sie liegt in der Lobbyarbeit der aktuellen Politiker begründet.
Da kann ich dir an sehr guten Beispielen aufzeigen wie gut das SGB eigentlich war und was man daraus gemacht hat. G. Schröder hat gut angefangen, aber O. Scholz als absoluter Gegner des Sozialsystems, hat genau das daraus gemacht was es heute ist und andere sind darauf rumgeritten, weil niemand dagegen angegangen ist (In der Masse meine ich) Nicht mal die Linken hat man dazu laut und deutlich gehört. Ist übrigens ein Vorwurf meines Sohnes gegen meine linke Anhängerschaft, die sich ja nun für die Linke erledigt hat und mir ein hartes Umdenken auferlegte.

4:00 uhr muss ich hoch, aber hab bald mehr Zeit und wir schreiben weiter.
Muss ja auch noch was lesen!!




Archiv bereitgestellt durch MHonArc 2.6.19.

Seitenanfang