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ag-liquid-democracy - Re: [AG Liquid Democracy] Reanimation der AG Liquid Democracy

ag-liquid-democracy AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Liquid Democracy in der Piratenpartei

Listenarchiv

Re: [AG Liquid Democracy] Reanimation der AG Liquid Democracy


Chronologisch Thread 
  • From: Jörg Witzel <Joerg_Witzel AT arcor.de>
  • To: LD Entscheidungs- und Diskussionsplattformen in der Piratenpartei <ag-liquid-democracy AT lists.piratenpartei.de>
  • Subject: Re: [AG Liquid Democracy] Reanimation der AG Liquid Democracy
  • Date: Thu, 29 Dec 2011 15:06:55 +0100
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-liquid-democracy>
  • List-id: LD Entscheidungs- und Diskussionsplattformen in der Piratenpartei <ag-liquid-democracy.lists.piratenpartei.de>

Am 29.12.2011 14:20, schrieb Michael Vogel: Am 29.12.2011 um 13:50 schrieb Jörg Witzel:
Hallo,
Am 29.12.2011 12:39, schrieb Bernd Brincken:
Also entweder sind "Liquid Democracy" und "Liquid Feetback" zwei verschiedene Dinge, dann können die Vorschläge und Diskussionen für letzteres ja dort stattfinden, wo die Organisatoren das vorgesehen haben (da gibts AFAIK ein eigenes Bugtracking-System).
Oder die Partei folgt der von den Feetback-Kreisen verfolgten Sicht, dass es ein und dasselbe, mithin eine eigene LD-Diskussion überflüssig sei, dann könnte man diese ML auch abschalten, oder wie bisher dahindümpeln lassen.
Liquid Democracy ist ein Konzept, eine Idee - während Liquid Feedback der Name einer konkreten Implementierung ist. Ich finde es deshalb gut, dass die AG den Namen Liquid Democracy gewählt hatte. 
Ich sehe die AG eigentlich primär in der Aufgabe, Alternativen zu LQFB zu betrachten und zu entwickeln.
Nein - das würde ich nicht so sehen. Wenn man mit dem Ziel antritt nach Alternativen zu suchen, dann hat man keine Chance die Gräben zu schließen. Mein persönliches Ziel ist:
  • Sammeln aller Anforderungen für die Meinungsbildungsplattform der Piratenpartei (von Befürwortern und Kritikern und insbesondere von Nutzern). Dieser Punkt ist extrem schwierig, weil man die tatsächlichen Anfoderungen erstmal von irgendwelchen Meinungen trennen muss: Es fordert z.B. jemand: Die Abstimmung muss auf jeden Fall öffentlich sein (ungesagt: weil Wahlcomputer böse und geheime Abstimmungen im Internet nicht überprüfbar sind). Die tatsächliche Anforderung lautet aber in Wirklichkeit: Die Anforderungen des Bundesverfassungsgerichts an Wahlcomputer sollen erfüllt werden. (Dies nur als Beispiel)
  •  Klären von Widersprüchen in den Anforderungen. Wenn man auf Ebene der tatsächlichen Anforderungen arbeitet werden das weniger sein als erwartet !
  • Prüfen in wie weit das existierende System die Anforderungen erfüllt.
  • Vergleich der möglichen Lösungen zur Schließung der Anforderungslücke:
  • Liquid Feedback umbauen / erweitern
  • Eigene Variante des Tools aufbauen
  • neues Tool mit Migration
  • komplett neues Tool ohne Migration
Auch wenn ich eine regelmäßiger Nutzer, der LQFB-Bundesinstanz bin, so finde ich es doch vermessen diese Tool und die dahinter stehende Idee gleichzusetzen !

Ja, deswegen ist es sinnvoll, eine AG zu haben, die dies nicht tut und die über den Tellerrand schaut. Die Gleichsetzung von von LF=LD sehe ich leider weit vertreten.
Da sind wir einer Meinung.
Das Bug-Tracking System von Liquid Feedback habe ich bisher noch nicht gefunden. Wenn du also einen konkreten Link für mich hast würde mir das helfen. 
http://dev.liquidfeedback.org/trac/lf/
Zusätzlich gibt es die beiden folgenden LQFB-spezifischen Mailinglisten: 
https://service.piratenpartei.de/listinfo/lqfb-talk
https://service.piratenpartei.de/listinfo/bundesliquid
Die erste ist als ein allgemeiner Diskussionsort über LQFB gedacht, das zweite ist die Liste für organisatorische Tätigkeiten. (Beide sind auch im Forum abrufbar)
Danke.
 3. Offiziellen Termin für die Reaktivierung veranstalten
Vielleicht magst du noch kurz erklären, was dann bei "Reaktivierung" genau passiert.
Ich möchte mich mit anderen, die den Liquid Democracy Ansatz allgemein und insbesondere für die Meinungsbildung in der Piratenpartei für wichtig halten darüber austauschen. Ich halte eine funktionierende Liquid Democracy-Plattform in der Piratenpartei für unbedingt notwendig - wenn wir unsere Konzepte von Parteitagen ohne Delegierte und von breiter Beteiligung der Basis beibehalten wollen.
Ich denke, dass wir ein System zur elektronischen Meinungsbildung benötigen. Ob dieses unbedingt dem Konzept der LD folgen muss, ist sicherlich eine Streitfrage.
Du bist herzlich eingeladen mit mir im Rahmen der AG Liquid Democracy darüber zu diskutieren :-) Ich sehe im Moment keinen anderes erfolgversprechendes Konzept - bin aber für Link in diese Richtung dankbar (am liebsten gleich auf der AG-Seite eintragen).

Für die Arbeit in einer AG muss man sich auf konkrete Ziele einigen. Diese Ziele würde ich im Rahmen der Reaktivierung abstimmen. Hauptziel aus meiner Sicht ist die Anzahl der Nutzer des Systems deutlich zu erhöhen!

Parteimitglieder:  19.635
Angemeldet im Bundes-LQFB: 6399
Beteiligung an Abstimmungen (incl. Delegation) z.B. beim Thema "Zulässigkeit von Hyperlinks" : 499 !!! (https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/1894.html)
Das sind 2,5% der Piraten. Von Meinungsbildung kann auf dieser Basis leider noch nicht (oder nicht mehr) die Rede sein.

Ja, das kann nicht wegdiskutiert werden, die Beteiligung ist sehr gering. Wobei sie durch die Neumitglieder massiv gewachsen ist.
Eine genaue Analyse befindet sich ja bereits im Wiki: http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:SD/Delegationen_in_LQFB/Generelle_Aktivit%C3%A4t
 Ein Hauptproblem ist sicherlich das User-Interface. Man braucht schon sehr viel Motivation (und Zeit) um sich das auf Dauer anzutun.
Ich habe das Gefühl, das es vielen Piraten ähnlich geht (Liquid Democracy: Idee gut - Umsetzung muss dringend verbessert werden).
Ich hatte im letzten Jahr gehofft, dass sich irgendwann die Gräben zwischen den LF-Kritikern und LF-Befürwortern füllen würden. Nach den letzten Diskussionen vor ein paar Wochen habe ich diese Hoffnung begraben. Dieser Streit schwelt immer noch und dürfte immer noch eine der Gründe für die geringe Akzeptanz des Systems sein.
Die Hoffnung besteht, dass ein alternatives System die Lösung sein könnte, wenn es in Zusammenarbeit mit allen Kräften entwickelt wird.
Michael
Genau um dieses Problem zu lösen möchte ich die AG Liquid Democracy reaktivieren! Dazu muss man aber als erstes die Anforderungen von den Emotionen und den Umsetzungsideen trennen (siehe oben)
Semon

PS: Welche Diskussion meinst du ? Ich möchte unter anderem eine Historie mit den wichtigsten Diskussionen und Blogs in chronologischer Reihenfolge aufbauen - falls das nicht schon jemand irgendwo gemacht hat.





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