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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Reform auf 4Ebenen (+ X )

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Reform auf 4Ebenen (+ X )


Chronologisch Thread 
  • From: Patrik74 <Patrik74 AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Reform auf 4Ebenen (+ X )
  • Date: Wed, 25 Apr 2012 22:54:25 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


milton2011 schrieb:
Die Lösung liegt doch seit 1962 bzw. 2007 längst auf dem Tisch :

1. Wir zahlen heute im Schnitt 25 % Steuern und 25 % Sozialabgaben. Legen wir die einfach zu 50 % zusammen.
OK

2. Die negative Einkommensteuer ist die Formel :
EkSt. = bGE * (Einkommen/ProkopfEinkommen - Familienköpfe) bzw.

Überprüf noch einmal die Formel, da ist wohl was durcheinandergegangen.

EkSt. = 0,5 * Einkomen - Familienköpfe * bGE

Ersetze "BGE" durch "Steuerabzug" und wir sind exakt bei meinem Vorschlag, wobei bei 0 Schluss ist. Ob es nun unbedingt 50% oder 45% sein müssen, wage ich zu bezweifeln. Wenn man mal den Mut hätte auch die Vermögenden (Superreichen) an der Staatsfinanzierung zu beteiligen, käme man bei der Einkommensteuer mit wesentlich niedrigeren Sätzen aus. Woher rührt eigentlich diese Beißhemmung, dass man Milliardäre nicht stärker in die Pflicht nehmen darf?

Trotz Flat Tax ist dies eine lineare Progression

Nein sie ist nicht linear, sondern nähert asymptotisch dem Steuersatz. Problematisch hieran ist, dass die Kurve im unteren Bereich steil ansteigt und dann abflacht - dies ist auch ein Grund, der für die Progression spricht, da wird der Verlauf "gefälliger".

Eine gerechtere Steuer gibt es nicht, jeder zahlt 50 % und bekommt dafür bGE, das auch die Beiträge für die SVn steuerfinanziert.

Da "Gerechtigkeit" kein objektiver Begriff ist, eine sehr gewagte These. Ich fände es gerechter, wenn bei der Staatsfinanzierung auch große Vermögen herangezogen werden und der Steuerabzug so hoch ist, dass Klein- und Mittelverdiener von der ESt weitgehend verschont bleiben.




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