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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Reform auf 4Ebenen (+ X )

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Reform auf 4Ebenen (+ X )


Chronologisch Thread 
  • From: PolitPiratNRW <PolitPiratNRW AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Reform auf 4Ebenen (+ X )
  • Date: Tue, 24 Apr 2012 21:43:25 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


Ahoi Patrik !

Eine progressive Besteuerung jeglicher Art ist ungerecht, und führt einfach immer nur zu Klagen und damit zu jede Menge Bürokratie, insbesondere bei Doppelbesteuerung, die eine - versteckte nicht transparente Steuerprogression - herbei führt. Wenn die bereits versteuerten Vermögen erneut besteuert erzeugt das wieder einen Schritt zur versteckten nicht transparenten Steuerprogression.

45 % auf alle Einkommen sind happig, die Staatsschulden von 2.100.000.000.000 Euro und die viel zu hohen Staatsschulden auch. Hier bedarf es der Rückführung der Staatsschulden und auch der Staatsausgaben.

Die Geringbesteuerung bei geringen Einkommen kann so gesehen werden, wenn dadurch der Bezug des bedingungslosen Grundeinkommens vermieden werden kann. Hier macht das Sinn. Wo da die Grenze ist, ist jedes Jahr auf das Neue u. a. über die zuständigen Ämter für Statistiken zu berechnen.

Wenn Steuersätze (ähnlich wie die FDP) von 15 - 30 - 45 % eingeführt werden, ist das ein 3er-Raster zur progressiven Steuerkurve, die sich verstärkt, wenn andere Steuern hinzukommen (ist bei besser Verdienenden häufig so). Die besser Verdienenden lassen sich das mit Sicherheit nicht gefallen, und Klagen, und das ist wieder jede Menge Bürokratie.

Das Steuersystem mit Steuerabschreibungen und Steuervergünstigungen und Subventionen jeglicher Art lehne ich deshalb ab, weil diese art des Ausgleiches viel zu teuer ist, gänzlich nicht transparent ist, und auch ungerecht ist weil sich nur weniger Lobbyisten als Super-Steuerexperten tatsächlich damit auskennen (können sich nur Reiche leisten die diese Kosten der Steuerexperten wieder von der Steuer absetzen können), und zudem ein Bürokratiemonster ist sonder gleichen (kostet nochmals Geld ohne Ende). Ausnahme: Förderung über die Schiene Wissenschaft, Forschung, Bildung (Ausbildung).
Deswegen fallen bei mir auch gleich die haushaltsbezogenen Steuerfreibeträge und fixen Steuerbeträge gleich unter den Tisch.

Zu sehen ist auch noch, dass Steuern und Abgaben an die Länder und Gemeinden und Städte zu leisten sind, welche der Steuerprogression hinzu gerechnet werden muss.

Dann sind noch Mehrwertsteuer und Umsatzsteuer von den Konsumenten zu entrichten.

Damit sehe ich schon bald die Grenze von 50 % des Einkommens besteuert, - wenn nicht schon darüber - .

Liebe Grüße
PolitPiratNRW




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