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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Vermögenseinkommen wie Arbeit Besteuern [war Warum immer E inkommen be

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Vermögenseinkommen wie Arbeit Besteuern [war Warum immer E inkommen be


Chronologisch Thread 
  • From: sepp25 <sepp25 AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Vermögenseinkommen wie Arbeit Besteuern [war Warum immer E inkommen be
  • Date: Sat, 21 Apr 2012 16:27:50 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


Patrik74 schrieb:
Diese Frage stellt sich bei Geldvermögen nicht, der Buchwert ist der Wert. Eine Forderung auf 100€ ist 100€ wert; der Wert einer Aktie kann tages- oder periodengenau ermittelt werden, Immobilien, Schiffe, Kunstwerke etc. sind kein Geldvermögen.
*Widerspruch:* Wenn Vermögenssteuer, dann Vermögensteuer auf alle Vermögen.
Wenn man Immobilien, Schiffe und Kunstwerke davon ausnimmst, weil man zu faul bist den Wert zu ermitteln kann man sich ausmalen wohin die Vermögen künftig fließen.

Die Bewertung von Immobilien und Schiffen ist auch nicht soooo schwer. Bei Kunst wirds heikel, aber da kann man ja den Kaufwert nehmen und pausch. alle 5 Jahre 5% Wertzuwachs annehmen. Wenn der Besitzer eine Wertberichtigung wünscht, kann ein unabhängiges Gutachten vom FA in Auftrag gegeben werden. Der Besitzer trägt die Kosten.

Das ist aufwand. Auch weil es jemand prüfen muss. Willste vereidigte wirtschaftsprüfer auf jeden bürger los lassen?
Mal so als vergleich, die jährliche buchprüfung einer bank benötigt zwischen einem halben bis zu mehreren mannjahren ...

Da die Bundesbank in der Lage ist, M3 monatlich (!) zu ermitteln, scheint es bereits geeignete Verfahren zu geben, die zuverlässig und mit geringem Aufwand das Geldvermögen ermitteln. Man müsste sie nur dem Finanzamt zugänglich machen - aber das ist wohl eher ein juristisches als ein technisches Problem.


Das Vermögen würde ich nur jährlich in der Besteuerung veranlagen. Die Wertermittlung ist primär Aufgabe des Steuerschuldners, somit ist der in der Bringschuld, wenn er wissentlich falschen Angaben macht ist er Straftäter. - Wenn Zweifel bestehen gibts Gutachter, alles wie gehabt. --- Ich sehe nicht, wo Ihr die Probleme herdichtet.

Gruß




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