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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Vermögenseinkommen wie Arbeit Besteuern [war Warum immer E inkommen be

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Vermögenseinkommen wie Arbeit Besteuern [war Warum immer E inkommen be


Chronologisch Thread 
  • From: Patrik74 <Patrik74 AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Vermögenseinkommen wie Arbeit Besteuern [war Warum immer E inkommen be
  • Date: Sun, 22 Apr 2012 20:44:28 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


sepp25 schrieb:
Den Part mit der Transaktionssteuer von 0,4% empfinde ich eher etwas zu niedrig.
Hier wären zwischen 0,5 bis 2% durchaus sinnvoll und in Bezug auf Derivaten, Optionen und Daytraiding auch ohne große Auswirkung, denn die Broker verlangen bis schon bis zu 25% im Gewinnfall. Da fallen 2% Steuer gar nicht auf.

Bei der Vermögensteuer von 10% finde ich greifen wir zu hoch.
Der Wert müsste innerhalb von 10 Jahren wieder erwirtschaftet werden. Das bringt in der Regel keine Anlagerendite.
Im Sinne der Amortisation von Vermögen wären meiner Meinung nach eine Stufensteuer von 1-3% gerechter.
z.b. bis 500 T€ = VST -Frei
ab 500T€ - 1 Mio € = VsT v. 1%
ab 1 Mio - 2 Mio € = VST v. 2%
ab 2 Mio ---- = VST v. 3%

Bis zu einer Million könnten 3 Generationen am Werterhalt arbeiten.
Ab 2 Mio € müsste der Werterhalt in einer Generation geleistet werden.

In 10 Jahren das Vermögen zu vernichten finde ich nicht gut.

Vielen Dank für die Rückmeldung.

Bei den Zahlen bin ich nicht festgelegt, war nur ein Beispiel. Gut finde ich die Idee mit dem Stufentarif, wobei ich nochmal zur Diskussion stellen will, ob nicht auch eine Abstufung nach Risikolevel sinnvoll wäre - schliesslich soll nicht in erster Linie verhindert werden, dass Leute ihr Geld in Anlagen stecken, hinter denen reale Güter stehen, sondern es sollen ja in erster Linie "Zockerprodukte" verteuert werden.

10% Geldvermögenssteuer klingt erstmal satt, aber man muss bedenken, dass diejenigen, die viel Geldvermögen haben, im Allgemeinen auch viel Sachvemögen besitzen. Auf das Gesamtvermögen bezogen ist der Satz also wesentlich moderater.

Im übrigen wäre das Vermögen nicht nach 10 Jahren weg, sondern auf 0,9^10=35% reduziert - aber es kommt ja regelmäßig was dazu, trotz allem.




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