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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Antrag 073 Krankenversicherung

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Antrag 073 Krankenversicherung


Chronologisch Thread 
  • From: aloa5 <aloa5 AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Antrag 073 Krankenversicherung
  • Date: Mon, 17 Oct 2011 08:29:42 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


Kerrik schrieb:
Wurde schon einmal über folgendes Konzept diskutiert, bzw von den findigen Stellen gegengerechnet?

Vom Prinzip aus gesehen ja. Ich habe das mit der Lohnsummenausgleichssteuer durchgerechnet, allerdings für die Rentenversicherung. Das Prinzip ist jedoch m.E. das gleiche:
http://logicorum.wordpress.com/2011/01/01/serie-i-der-weg-aus-der-krise-abgaben-steuern-und-soziales/

Dort habe ich 7% der RV (und auch der Pensionen) in eine Arbeitgebersteuer umgewandelt die eine ("doppelte") Progression enthält.

- Beibehaltung des AG-Anteiles und Senkung des AN-Anteiles (3-5%)

Damit sollte man doch ein System generieren können, welches
a) eine gesundheitliche Grundversorgung über akt. Niveau leistet
Das ist allerdings die Quadratur des Kreises. Weniger einzahlen und mehr erhalten geht so nicht.

Die AG Gesundheit beschäftigt sich seit längerem damit. Sie kümmert sich weniger um die Kranken als um sog. "Gerechtigkeit" und die Finanzierung.
Die Diskussionen dort sind wenig erquicklich. Es haben sich vier Gruppen herausgebildet. Der Einfachheit wegen kopiere ich einfach einmal ein Posting von mir dazu:

- Wobei es durchaus sinnvoll sein könnte erst einmal zu klären wer überhaupt dafür ist das es keine Zusatzversicherungen (z.B. Zahnzusatz o.ä.) mehr geben darf, also keine Besserstellung. Das wären dann die "Egalisierer". Da könnte man dann ökonomisch und volkswirtschaftlich gut dagegen argumentieren.

- Zwischenschritt sind diejenigen welche (wie adsfgh) annehmen (als Ziel haben) das durch GKV-Zwang noch mehr Geld von besser verdienenden einspielbar ist (was Beiträge senken würde). Das ist eher die "Solidarier"-Richtung. Das wäre eine erst einmal zu prüfende Variante (stimmt das mit den Mehreinnahmen?). Sie hat mit den Egalisierern nur die Abschaffung der PKV-Vollversicherung gemeinsam nicht jedoch das Ziel.

- Dann gäbe es noch welche die den status quo beibehalten möchten.

- Und es gäbe ggfs. noch eine Gruppe welche das gleiche Ziel wie die "Solidarisier" Verfolgen aber auf anderen Wegen. (Z.B. durch eine andersartige Verbreiterung der Zahlungsgrundlagen durch Steuern). Das wäre dann das gleiche Ziel wie die Solidarisierer der anderen Gruppe aber nicht die gleiche Methode und m.E. auch nicht die gleiche Motivation.

Eine pro/contra PKV-Aufteilung nutzt also relativ wenig bzw. ist in der Sache irreführend, da die Fronten ganz anders verlaufen.

Ob wir das Fass zum BPT hier bei uns aufmachen sollten weiß ich nicht. Die Diskussion darum ist aufreibend und sehr stark ideologisch geprägt.

Grüße
Otmar




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