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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Diskussionsthema: Vorbild Schweiz Fwd: Der Sozialismus der Reichen in der Schweiz

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Diskussionsthema: Vorbild Schweiz Fwd: Der Sozialismus der Reichen in der Schweiz


Chronologisch Thread 
  • From: aloa5 <piratenpartei AT t-online.de>
  • To: Richard C <Richard+C AT news.piratenpartei.de>, ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Diskussionsthema: Vorbild Schweiz Fwd: Der Sozialismus der Reichen in der Schweiz
  • Date: Sun, 18 Mar 2012 11:25:51 +0100
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: http://twitter.com/aloa5

Richard C schrieb:

@Aloa:

Nicht ganz. Die Vorbedingungen sind vollkommen anders.

In der Schweiz: 1 Bewerber auf 2 Stellen bei 2500 SFR mindestens

In Deutschland: 3 Bewerber auf 1 Stelle auf Aufstocker-Niveau
Ich sprach vom System. Den Lohn kann man Teilweise auf die Arbeitslosigkeit zurückführen.

Natürlich kann man das, wie auch in Dänemark einem extrem rechts-neo-liberalen Raum. Es ist aber nur bedingt ein Henne/Ei-Problem.



Hast doch gesagt: In der Schweiz ist auch Zwang. Auch wirst du in einer Schweizer Großstadt locker 1000-1500 CHF für eine Wohnung zahlen. Und auch die restlichen Lebenshaltungskosten sind doppelt so hoch für die täglichen Güter. Da werden aus deinen 2500 CHF ganz schnell 500-700 € Kaufkraft die übrig bleiben. So prall ist das im Vergleich zu ALG II dann auch nicht mehr.

Korrekt.


Weiter: Meine Kritik war es, dass duch die Zeitarbeit Geld, was eigentlich den Arbeitnehmern zustünde, bei den Zeitarbeitsfirmen endet.

Das ist nur wegen der Arbeitslosigkeit so.

Zeitarbeitsfirmen gibt es in der Schweiz ebenfalls. Dort sind es ob der Knappheit der Arbeitskräfte aber eher "Headhunter" welche wie eine Arbeitsagentur arbeiten und geeignete(!) Kräfte und nicht irgendwelche(!) Bewerber suchen.

Alleine damit kann man das Problem jedoch nicht in den Griff bekommen.
Dafür funktioniert es seit 2005 sehr gut. Du kennst die Zahlen der ILO. Zu sagen, es würde nicht funktionieren ist anhand der Datenlage unmöglich.

Doch, kann ich sehr leicht. Ist nur die Frage was man als "funktionieren" bezeichnet.

Grüße
Otmar




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