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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Diskussionsthema: Vorbild Schweiz Fwd: Der Sozialismus der Reichen in der Schweiz

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Diskussionsthema: Vorbild Schweiz Fwd: Der Sozialismus der Reichen in der Schweiz


Chronologisch Thread 
  • From: aloa5 <aloa5 AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Diskussionsthema: Vorbild Schweiz Fwd: Der Sozialismus der Reichen in der Schweiz
  • Date: Sun, 18 Mar 2012 08:40:05 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


Richard C schrieb:
Diese Aussage hört sich genau nach Agenda 2010 an...

Nicht ganz. Die Vorbedingungen sind vollkommen anders.

In der Schweiz: 1 Bewerber auf 2 Stellen bei 2500 SFR mindestens

In Deutschland: 3 Bewerber auf 1 Stelle auf Aufstocker-Niveau

Während die "Agenda" letztlich das Lohnniveau drückt und prinzipiell 2 von 3 Bewerbern umsonst (und auch mit dem Effekt des Lohn drückens) schickaniert gibt es in der Schweiz die Wahl zwischen arbeiten für einen auskömmlichen Lohn und nicht arbeiten (ohne Geld).

Ein BGE-Paradies ist es damit jedoch sicher nicht.

Da bleibt wohl neben der Agenda 2010 nur noch der liberalere Arbeitsmarkt.


Nope. Es geht um das Gleichgewicht Nachfrage/Angebot, nicht darum das Angebot so billig wie möglich zu machen.

Die Agenda2010 *IST* der liberale Arbeitsmarkt welcher den Angebotspreis über Zwang und Kombilöhne näher an den (wg. China und Co.) niedrigen Marktpreis für "Massen"-Arbeit rückt. Das ist die liberale, angebotsorientierte Methode.

Alleine damit kann man das Problem jedoch nicht in den Griff bekommen. Auch die Schweizer können im unteren Lohnbereich nicht mit China und Co. konkurrieren. Das es trotzdem keine Arbeitslosen gibt hat daher andere Gründe. Es gibt auch andere Arbeiten als das fertigen von T-shirts, beispielsweise Handwerker-Arbeit u.a. Binnen-Jobs (auch die der Künstler wie der "Sozialpiratin" ;) ). Diese bedürfen jedoch nicht nur billiger Handwerker sondern auch der Menschen welche diese Arbeiten nachfragen können. Wenn man Beides ermöglichen möchte muss es im System zueinander passen, es muss Beides geben, Arbeitsangebot und Nachfrage.

Grüße
Otmar




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