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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Mindestlohn - Versuch Konsensfindung und Positionspapier

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Mindestlohn - Versuch Konsensfindung und Positionspapier


Chronologisch Thread 
  • From: Thomas Irmer / ID Concept <irmer AT id-concept24.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Mindestlohn - Versuch Konsensfindung und Positionspapier
  • Date: Wed, 30 Nov 2011 10:24:55 +0100
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>

Otmar, Du bist immer nur dagegen.

Du bist gegen Mindestlohn.
Du bist gegen BGE.
und gegen vieles mehr...

Aber ne Lösung hast Du nicht.
Und jeglicher Versuch etwas zu ändern, wird sofort von Dir scharf kritisiert. Leider sind einige hier, die sich von Deinen "wissenschaftlichen Ausführungen" beeindrucken lassen, ohne den Gehalt bzw. Inhalt zu überprüfen.

Und so drehen sich die Diskussionen immer wieder im Kreis. (Absicht?)

Schade eigentlich.

Werd mal in Zukunft Deine Beiträge ignorieren. Das hilft in jedem Fall einen kleinen Schritt weiter.
Kellerkind und TomJong, Ihr habt in jedem Fall meinen Respekt, dass Ihr noch Bereit seid sachlich auf Otmar ein zu gehen. Mir ist die Geduld dafür endgültig abhanden gekommen. Seine letzte Mail ist für mich ein verworrenes Durcheinander...aber Ihr habt da doch ein paar Punkte rausholen können und habt sie auch noch verständlich widerlegt...Respekt!

@alle:
Glaube das, was Du verstehst und nicht das, was wichtig (oder "wissenschaftlich") daher kommt, Du aber nicht verstehst.

Klar machen zum Ändern!
Thomas









Am 30.11.2011 09:44, schrieb aloa5:
Thomas Irmer / ID Concept schrieb:
Tja, liebe Leute. Ich weiß, es tut manchmal weh den Tatsachen ins Auge zu sehen, aber es muss leider sein.

Fackt ist, dass es bis in die 80ger rein absolut kein Problem für einen Handwerker oder einen Fabrikarbeiter war, seine Familie zu ernähren.
Fakt ist das dies vopn verschiedenen Dingen abhängig ist und bis damals war.

Als die Hauptfaktoren sind:

A) Emanzipation (Arbeit wurde zunehmend auf mehr Arbneitnehmer verteilt)

B) resultierend Arbeitslosigkeit und Teilzeitarbeit und damit Lohnspreizung

C) Heckscher-Ohlin/Samuelson (Reihenfolge: Südeuropa, Taiwan/Honkong, Osteuropa, China)

D) HartzIV/ICH-AGn usw.

E) resultierend Arbeitslosigkeit, Teilzeitarbeit und zunehmende Lohnspreizung

Das ist "Fakt". Und in keinem dieser Fakten kommen Mindestlöhne vor oder haben etwas damit zu tun. Es ist eben so das immer mehr arbeitslose Personen sich um die gleiche Anzahl an Arbeitsstunden gestritten haben, erst im gleichen Land, später europaweit, dann global.

Die höhere Nachfrage der Konsumenten an Arbeitsstunden hinkt der gestiegenen Nachfrage der Arbeitnehmer an Arbeitsplätzen hinterher. Denn zuerst ist zusätzliches Arbeitsangebot auf eine robuste Nachfrage getroffen und hat schlicht die Arbeitsstunden auf mehr Arbeitnehmer verteilt.

Das kannst Du in meinem Blog nachlesen, mit Daten und Grafiken untermauert:

1) http://logicorum.wordpress.com/2011/02/19/arbeitslosenzahlen-in-deutschland-gleichgewicht-bei-unterbeschaftigung-und-die-einheit/

2) http://logicorum.wordpress.com/2010/11/23/die-entwicklung-der-arbeitszeit-stuttgart-21-und-das-bge/

Und was nutzt ein Mindestlohn bei der Lösung des Problemes?
Antwort: überhaupt nichts.

Frage: warum nicht?

Antwort: weil der ursprüngliche Ertragswert der Arbeitskraft auf dem Faktor "Verteilung durch Vollbeschäftigung" beruhte und ein (Brutto-)Mindestlohn nicht dafür sorgt das Vollbeschäftigung oder etwas annäherndes erreicht werden kann. Es behindert ein derartiges Vorhaben anstatt ihm zu nutzen. Ein solches problemlösendes Vorhaben beinhaltet eine Änderung der Verteilungsstruktur, Steuern und Abgaben.

Grüße
Otmar




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