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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Mindestlohn - Versuch Konsensfindung und Positionspapier

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Mindestlohn - Versuch Konsensfindung und Positionspapier


Chronologisch Thread 
  • From: Thomas Irmer / ID Concept <irmer AT id-concept24.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Mindestlohn - Versuch Konsensfindung und Positionspapier
  • Date: Wed, 30 Nov 2011 11:49:02 +0100
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>

Das ist jetzt wirklich meine letzte Antwort, auf Deine Mails, mit denen Du hier ständig die Diskussionen abwürgst!


Am 30.11.2011 10:45, schrieb aloa5:
Thomas Irmer / ID Concept schrieb:
Otmar, Du bist immer nur dagegen.

Du bist gegen Mindestlohn.
Du bist gegen BGE.
und gegen vieles mehr...

Korrekt. :)
Lies einmal die Einleitung hier:
http://logicorum.wordpress.com/2011/01/01/serie-i-der-weg-aus-der-krise-abgaben-steuern-und-soziales/


Okay. Ich hab mir Deine Seite mal angesehen und auch versucht das zu verstehen. Hat länger gedauert, als üblich, denn es ist viel zu kompliziert und völlig unverständlich dargestellt...

Ergebnis:
Bist Du Mitglied beim Arbeitgeberverband? Oder hoffst Du von denen gefördert bzw. geschmiert zu werden? Könnte gelingen!


Dein Vorschlag mal einfach ausgedrückt:

Du machst ne extrem komplizierte Nummer auf- ne Besteuerungsänderung auf Löhne- mit der Du dann doch nur wieder die Arbeitgeber bevorteilst. Diesmal bezahlt es zwar nicht der Arbeitnehmer, dafür geht es aber zur Belastung der Steuereinnahmen, was dann wiederum eine Belastung der Arbeitnehmer nach sich zieht: Bildungs- Renten- Gesundheitskürzungen! Dazu Kommt, dass diese Besteuerungsänderung nur eine Minimalkorrektur um maximal 4% der jetzigen steuerlichen Abgaben auf Löhne -zum Vorteil der Arbeitgeber- darstellt! Lächerlich! Als wenn so ein pischkram wirklich etwas ändern würde!
Deine Ergebnis-Berechnungen dieser "Änderung" beziehen sich übrigens auf völlig frei hypothetisch angenommene Werte! Nix davon ist auch nur annähernd so "wissenschaftlich", wie Deine Darstellung es vermitteln soll!!! Und Deine Aussage Es handelt sich dabei je nach Höhe und gewünschter Ausprägung um bis zu 50Mrd Euro.  legt nahe, dass der Staat ja ruhig auf noch mehr Steuereinnahmen von Arbeitgebern verzichten könne! Man man man!

Nur weil das extrem kompliziert aufgemacht ist, was Du da von Dir gibst, ist das noch lange nicht gut. Es ist ne Korrektur, die den Aufwand kaum lohnt und es geht wieder zu Lasten der Allgemeinheit! Als wenn die "Bankenrettung" und all der andere Mist nicht schon gereicht hätte! Davon haben wir ja nun wirklich genug erlebt! Leute, aufwachen!




Aber ne Lösung hast Du nicht.

Doch, durchaus. Das sind aber keine Patentlösungen. Auch dafür nimmt bitte einmal den Link oben. Die Lohnsummenausgleichssteuer ist ein Baustein.

Und jeglicher Versuch etwas zu ändern, wird sofort von Dir scharf kritisiert. Leider sind einige hier, die sich von Deinen "wissenschaftlichen Ausführungen" beeindrucken lassen, ohne den Gehalt bzw. Inhalt zu überprüfen.

Du kannst das ja prüfen und mit Deinen Argumenten kritisieren. Ich behaupte ich habe Recht und belege das mit dem was ich an Daten und Fakten finde und mit logischer und mir schlüssig erscheinender Argumentation.

Ich kann ebenso hingehen und anderen sagen
"Ihr behauptet immer etwas OHNE eine schlüssige oder "wissenschaftliche" Argumentation"

Ja gut....aber hilft Euch das weiter? Man kann ja nur eines haben. Entweder man argumentiert mit Wissenschaft und Daten oder man lässt das. Ich Argumentiere mit Daten - andere ohne. Jemand der ohne Daten kommt hat natürlich regelmäßig auf der sachlichen Ebene in einer Argumentation einen schwereren Stand.

Es ist leichter sich ohne Daten (also ohne Begründung und ohne Folgenbetrachtung) auf etwas zu einigen. Dann kommt man auch bei einem BGE hin. Das Problem ist das man sich dann die Gründe und die Folgen nur zurechtwünscht. Ich weiß das ich ob meiner blöden Angewohnheit Daten anzubringen unbeliebt bin.

Die Realität ist Scheiße. Dafür kann ich aber ganz ehrlich gesagt überhaupt nichts. ;)

Grüße
Otmar




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