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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Umsatzsteuer

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Umsatzsteuer


Chronologisch Thread 
  • From: "CAP (Christian)" <CAP AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Umsatzsteuer
  • Date: Tue, 18 Oct 2011 07:37:11 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


Mal ein kleines anderes Modell zum Aussenhandel, um das was ich mit Deiner Aussage c.) Teil 1 verbunden habe, zu erklären:

Nimm 2 Volkswirtschaften an, die nur 2 Güter austauschen können. Beide produzieren aber ein umfangreiches, identisches Binnensortiment. Dieses Binnensortiment können beide Staaten mit der gleichen realen Produktivität herstellen. In beiden Ländern funktioniere der Wettbewerb sehr gut, so dass alle in einer Wirtschaft das gleiche Verdienen und sie konsumieren damit auch alle einen landestypischen einheitlichen Warenkorb.

Bei den 2 international austauschfähigen Gütern gebe es aber einen wesentlichen Unterschied. Land A könnte eine Einheit von Gut 1 mit einem Arbeitseinsatz von 1 Stunde und Gut 2 mit einem Arbeitseinsatz von 7 Stunden produzieren. Land B könnte eine Einheit beider Güter mit jeweils einer Stunde produzieren.

Das Austauschverhältnis für die Güter möge sich bei 4 zu 1 einpendeln.
Dann muss Land A die vierfache Arbeitsmenge aufwenden, um die Tauschgüter zu erstellen, wie Land B.
Wenn nun in Land A, wie auch in Land B die Einkommensverteilung gleichmäßig ist und alle Warenkörbe identisch sind, so wird sich das "Preisniveau" nur am Gut 2 fest machen. Land 1 wird ein viel niedrigeres Preisniveau haben und Land 2 ein viel höheres.

Die Preisverhältnisse aller Produkte außer Gut 2 zueinander sind in jedem Staat ja gleich.

Würde jemand von Land B nach Land A reisen, so dürfte er mit seiner Währung eine deutlich höhere Kaufkraft haben und das obwohl er daheim im Zweifelsfall die gleiche Leistung mit der gleichen Realproduktivität erledigt, aber mit einer Wanderung würden wir auch die Trennung der Märkte durchbrechen und neue Güter schaffen ;)




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