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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Umsatzsteuer

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Umsatzsteuer


Chronologisch Thread 
  • From: aloa5 <aloa5 AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Umsatzsteuer
  • Date: Tue, 18 Oct 2011 09:51:28 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


CAP schrieb:
Die Kosten des AG sind 3.300.
Der AN verdient 3.300
Es werden 33 Artikel produziert.
Es werden 6 Artikel gegen ausländische Artikel getauscht.

Der AN kauft 27 Stück zum Preis von 122,22. Der MwSt Ertrag von 22,22*27=600 Euro. Der Rentner bekommt 600*1,2222=733,32 Rente ausgezahlt und steuert mit dem Verbrauch seiner Rente wieder 133,32 zu seiner eigenen Rente bei. (600+133,32=733,32) qed.
LG
Gut.

Eine MwSt von 22,22%.

Das BIP wurde aufgebläht, der Staat muss 133,32 Euro mehr in die Hand nehmen und umverteilen und das was zuvor 600 Euro gekostet hat kostet daher nun 733,32 Euro. (bzw. was 100 Euro gekostet hat kostet nun 122,22 Euro). Das ist de facto eine Teuerung um eben diesen Satz.

Wobei das unter den Bedingungen steht das die Bruttolöhne dann um den entsprechenden Betrag erhöht werden, also keine Verlagerung der Kosten zum Zwecke der Lohnkostensenkung stattfindet (das war die Grundannahme für c)). Der besser verdienende darf auch nichts sparen bzw. wenn man es sich überlegt sollte die Volkswirtschaft über keinen positiven Außenhandels-Saldo verfügen.

Beispiel dazu:
Es werden 7 Einheiten ausgeführt, weiterhin 6 eingeführt. Der besser verdienende konsumiert nur 26 Einheiten, spart sich also 100 Euro.

Im Fall /ohne/ MwSt hat der Rentner immer noch 600 Euro und 600 Euro Kaufkraft, auch wenn der Arbeiter spart.

Im Fall /mit/ MwSt fehlen dem Staat 22,22 Euro in der Umlagekasse. Er (oder jemand anderes innerhalb der Volkswirtschaft, z.B. der Rentner selbst) muss sich entweder einen Kredit holen (bzw. verschulden) oder er lässt die Rente auf 711,10 sinken.




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