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ag-liquid-democracy - Re: [AG Liquid Democracy] Geheime Abstimmungsverfahren

ag-liquid-democracy AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Liquid Democracy in der Piratenpartei

Listenarchiv

Re: [AG Liquid Democracy] Geheime Abstimmungsverfahren


Chronologisch Thread 
  • From: René Heinig <hren AT hrz.tu-chemnitz.de>
  • To: Liquid Democracy in der Piratenpartei <ag-liquid-democracy AT lists.piratenpartei.de>
  • Subject: Re: [AG Liquid Democracy] Geheime Abstimmungsverfahren
  • Date: Wed, 20 Jun 2012 22:09:10 +0200
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-liquid-democracy>
  • List-id: Liquid Democracy in der Piratenpartei <ag-liquid-democracy.lists.piratenpartei.de>

Am 20.06.2012 11:40, schrieb Tannador:
Am 20.06.2012 10:21, schrieb René Heinig:
Dann fragst du aber nur diejenigen, die du sowieso fragen kannst, egal ob sie Pseudonym oder Klarnamen nutzen, das ist keinerlei Schutz gegen Sockenpuppen-Accounts, weshalb eine Klarnamenspflicht ungefähr so viel Sicherheit wie Körperscanner an Flughäfen bringen, tendenziell eher noch weniger.

Schade, dass hier nichtmal der Diskussionsstand von vor 3 Jahren Ausgangspunkt ist. :/

Viele Grüße
René



Wenn irgendein System mehr können soll als nur unverbindliche Meinungsbilder einzuholen, kommst Du gründsätzlich nicht um eine authentifizierung rum. Das könnte man beispielsweise über die PiratenID machen. An irgendeinem Punkt musst Du halt nachweisen, dass es Dich gibt:
- Akkreditierung auf LPT/BPT
- Vom LaVo / KrVo beauftragten Piraten den eigenen Perso vorlegen
- zur Not PostIdent


Das könnte man machen.


Sockenpuppen sind dann endgültig weg.


Du erkennst so immer noch nicht, wenn ein Admin oder Hacker dort Sockenpuppenaccounts erstellen. Das kannst du nur durch ständige Kontrolle aller bestehenden Accounts durch verschiedene Leute, welche wirklich im Reallife checken, ob jeder Account auch nur einer einzigen real existierenden Person gehört.


Die Öffentlichkeit der Abstimmung erlaubt nur die Erkennung von Manipulationen an abgegebenen Stimmen. Die funktioniert dezentral über soziale Strukturen.


Die sozialen Strukturen brauchst du da gar nicht. Jeder kann halt sehen, ob seine Stimme im System auch entsprechend gewertet wird, aber eben nur seine eigene, und wenn da was faul ist kann er sich melden, wobei es dann trotzdem schwer zu sagen ist, ob derjenige nur einen Hack vortäuscht. Wie will derjenige beweisen, dass er tatsächlich anders abgestimmt hat. Dieses Problem gab es in ähnlicher Form ja schon beim (vorgetäuschten) Liquidizer-Hack, da weiß bis heute niemand ob jemals manipuliert wurde, oder eben auch die Sicherheitslücke in LQFB, die Drahflow gefunden hat, weiß auch niemand, ob und ggf wie oft die ausgenutzt wurde.

Die Information, ob die eigene Stimme richtig abgegeben wird, sagt nur aus, ob meine Stimme richtig abgegeben wurde, das sagt rein gar nichts darüber aus, ob es in dem System Sockenpuppen gibt und wenn ja wie viele.

Viele Grüße
René



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