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crew-hauptmann-von-koepenick - Re: [Crew-Hauptmann-von-Koepenick] [Berlin-Treptow-Koepenick] [Fraktion] Straße am Goldmannpark vs. Personalabbau

crew-hauptmann-von-koepenick AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Crew-hauptmann-von-koepenick mailing list

Listenarchiv

Re: [Crew-Hauptmann-von-Koepenick] [Berlin-Treptow-Koepenick] [Fraktion] Straße am Goldmannpark vs. Personalabbau


Chronologisch Thread 
  • From: Jan Hemme <jan.hemme.berlin AT googlemail.com>
  • To: Bezirksmailingliste Treptow-Köpenick <berlin-treptow-koepenick AT lists.piratenpartei.de>
  • Cc: post AT pf-tk.de, crew-hauptmann-von-koepenick AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Crew-Hauptmann-von-Koepenick] [Berlin-Treptow-Koepenick] [Fraktion] Straße am Goldmannpark vs. Personalabbau
  • Date: Mon, 4 Jun 2012 23:17:21 +0200
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/crew-hauptmann-von-koepenick>
  • List-id: <crew-hauptmann-von-koepenick.lists.piratenpartei.de>

Anwohnerakzeptanz? Ääh, dazu folgendes:

Außer Volker war ja leider aus der BVV keiner dabei. Dann wäre Euch, wie den Anwesenden aus der Crew, klar geworden, dass die Anwohner, die die Handvoll Unterschriften gesammelt haben, in keiner Weise an einem Kompromiss interessiert sind, sondern ihr kurzes Stück der Straße am Goldmannpark auf Teufel komm raus auf Kosten des gesamten Viertels auf der nord-östlichen Seite der Bölsche entlasten wollen.

Er hat auch klar und deutlich gesagt, dass ihn die Kitas und die Schule nicht interessieren würden. Für die Gefahren im Straßenverkehr wären ja schliesslich die Eltern der Kinder zuständig, nicht er.

Mal ganz davon, dass er extrem aggressiv rumgeeiert hat und mehrere Male die Begründung wechselte, warum es denn nun unbedingt die Einbahnstraße an der Ecke Goldmannpark/Scharnweber sein müsse und alle anderen Vorschläge Käse seien. Als einzige Alternative kam für ihn nur noch, festhalten, Flüsterasphalt! in Frage (dann wäre ihnen auch der Durchgangsverkehr egal...).

Der von uns erarbeitete Vorschlag ist die mit Abstand effektivste, kostengünstigste und vor allem für das postulierte Problem geeignetste Lösung (warum man unbedingt eine komplexe Lösung suchen soll, obwohl es auch einfach geht, leuchtet mir nicht ein, aber o.k.). Schade, dass hier jetzt hin- und hergerudert wird, aber ihr haltet dafür in der BVV schliesslich den Kopf hin, also ist es Eure Sache.

Gruss,
JH







On Jun 4, 2012, at 11:05 PM, René wrote:

Hallo,

wißt ihr, was mich im Moment am meisten ärgert?

Es bestand die Absicht einen interfraktionellen Antrag einzureichen. Die
Linke hatte einen Vorschlag, dem konnten wir uns anschließen. Wir
beschlossen es vorhandeltlich redaktioneller Änderungen (die dann auf
mich delegiert worden ist).

Nun kam die SPD und brachte nicht - wie ursprünglich angekündigt - ihre
Formulierungsverbesserungen rein, sondern wandelte ihn komplett um.
Fachlich ergänzt um einen Prüfantrag. Ich vermerkte im Pad und per
E-Mail meine Änderungswünsche. Und wartete auf Feedback. Ich wartete.
Ich erinnerte 16:30 noch einmal. Schließlich tagen ja noch die anderen
Fraktionen. Ich wartetete immer noch. Die Sitzungen beginnen. Ich
wartete immer noch. Keine Ahnung, wie lange die Sitzungen gehen oder
gegangen sind - ich warte immer noch.

Das einzige Feedback dazu war eine Rückfrage von Moni, ob nun der obere
oder untere Text gemeint sei. Von Volker und Corny nix.

Ich kann ja verstehen, daß man manchmal wenig Zeit hat - aber wenn man
wegen einem Schild und einem Strich schafft, so viel Engagement an den
Tag zu legen, dann hätte es für die - in meinen Augen - wirklich
wichtigen Dinge auch reichen müssen.

Morgen 10 Uhr ist Einsendeschluß - ich weiß leider noch nicht, was ich
reinbringen soll.

Nun zum Thema Goldmannpark. Ich bin hin und her gerissen. Aber nicht
wegen Monis Argumentation (ja, für die Anwohner wird es komplizierter,
wenn sie von draußen reinfahren - aber das Ziel ist ja,
Durchgangsverkehr aus dem Viertel zu halten. Einen Tod wird man sterben
müssen), sondern wegen Volkers Worten:

Dieser fand den entstandenen Vorschlag NICHT gut, denn er wohnt
in diesem Abschnitt und will scheints immer Richtung Osten...

Bisher ging ich davon aus, der Kompromiß wurde mit den Anwohnern
entwickelt. Daher habe ich mich nun erst einmal gegen den einst
vorgeschlagenen Antrag gestimmt. Damit ist erst einmal nichts verbrannt
(der wäre eh in den Ausschuß erst nach der Sommerpause debattiert
worden) - und wir können dann hoffentlich die Wochen nutzen und die
Anwohnerakzeptanz der Lösung checken.

viele grüße,
rené

bytheway: da Antwort, geht diese E-Mail auch an alle Verteiler. Ich
würde bitten, damit nicht E-Mails alle doppelt und dreifach ankommen,
enweder an den Bezirk oder an die Crew zu schicken. Wer sich beim Bezirk
noch nicht angemeldet hat:
https://service.piratenpartei.de/listinfo/berlin-treptow-koepenick
Ich schicke bezirksrelevante Themen an unsere Bezirksliste.


Am 04.06.2012 21:50, schrieb Monika Belz:
Hallo,

zunächst einmal ich habe bis Dezember 10 Jahre lang in der Bölschestraße
gearbeitet und musste über die Scharnweberstraße zum Firmengelände. Ich
kenne mich also in dieser Gegend sehr gut aus. Ich bin weiterhin der
Ansicht, dass das Problem darin begründet liegt, dass gerade in der
Strecke Bölschestraße bis Scharnweberstraße als auch nach der Kreuzung
Scharnweberstraße auf beiden Seiten - teilweise überlappend - geparkt
wird. Kann man sich ansehen über Google Map, ich gehe nicht davon aus,
dass sich das in den letzten 6 Monaten geändert hat.

Auf der letzten Crewsitzung wurde mit den Anwohnern der Straße Am
Goldmannpark ein augenscheinlicher Kompromiss getroffen, in dem das
Abbiegen aus Richtung Rahnsdorf in die Hartlebenstraße nicht mehr
erlaubt werden soll. Ich habe mir heute nicht nur die Straße auf Google
Map angesehen, ich bin sogar dahin gefahren. Ich frage mich immer noch
nach dem Sinn.
Die Hartlebenstraße ist aus Richtung Rahnsdorf die einzige Möglichkeit
nach Müggelheim in das Gebiet rund um die Scharnweberstraße bis Bruno
Wille Straße etc. pp. zu gelangen, wenn man
nicht die Bölschestraße nutzen möchte. Es gibt quasi keine andere
Möglichkeit.

Was wird also geschehen, wenn das Abbiegeverbot umgesetzt wird. Nun
ziemlich einfach, entweder man wendet vorn an der Kreuzung zur
Bölschestraße und biegt dann rechts in die Hartlebenstraße ein oder noch
leichter man biegt auf die Bölschestraße ein und nimmt gleich die erste
Nebenstraße links - die Straße am Goldmannpark - und ist wiederum in
dieser Straße.
Das Verkehrsaufkommen wird sich also nicht merkbar verringern.

Darüber hinaus nach meiner Erfahrung heraus ist der Verkehr von der
Scharnweberstraße über die Straße am Goldmannpark zur Bölschestraße und
die gegensätzliche Richtung das größere Problem, über die Bruno Wille
Straße und den zahlreich vorhandenen Nebenstraßen wird der Verkehr über
den Müggelseedamm durch dieses Gebiet Richtung Fürstenwalder Damm und
Richtung Bölschestraße geführt. Nach meiner Erfahrung war dies der
weitaus größere Teil des Verkehrsaufkommens, Abbieger von der
Hartlebenstraße sind eher ein nebensächliches Problem. Ich habe keine
Ahnung, wo die Besucher des Crewtreffens auf der Straße am Goldmannpark
gewohnt haben, ich habe den Verdacht, dass es eher die Gegend in der
Nähe der Hartlebenstraße war. Ist allerdings eine Vermutung. Dann werden
eben mehr über Müggelheim - Müggelseedamm über die Nebenstraßen auf die
Bruno-Wille-Straße und die Scharnweberstraße fahren, dann werden sich
die Bewohner der Nebenstraße und Scharnweberstraße beschweren, ob wir
als Piraten diese dann auch so beruhigen können, wie die Anwohner der
Goldmannstraße, wird man sehen. Ich hätte mir eine komplexere Lösung
gewünscht.

Wie auch immer, René hat den entsprechenden Antrag gestellt, Volker hat
zugestimmt, Corny sich enthalten und ich mich dagegen ausgesprochen. Der
Antrag wird in den Ausschss Bürgerdienste und Ordnungsangelegenheiten
kommen, bei dem ich Ausschussmitglied bin. Da ich diesen Antrag nicht
erklären oder  verteidigen kann, wird mich dann wohl jemand von der
Fraktion vertreten müssen, aber er wird ohnehin erst nach der
Sommerpause auf die Tagesordnung kommen.

Ist in dem Sinne kein Problem, wir können uns ja gegenseitig vertreten.

Ich wünsche euch einen schönen Abend.

Moni

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