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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Umsatzsteuer

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Umsatzsteuer


Chronologisch Thread 
  • From: "CAP (Christian)" <CAP AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Umsatzsteuer
  • Date: Wed, 19 Oct 2011 16:26:51 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


aloa5 schrieb:
CAP schrieb:
"arbeitend" und "rotierend" schließt sich ein wenig aus, meinst Du nicht !?!

Nur damit es deutlicher wird:

Gold wird Teurer weil es mehr nachfragen - und weil es mehr nachfragen wird es teurer. Wer es verkauft erwirbt Aktien - und weil Aktien mehr Bewertungs(!)gewinne abwerfen werden Sparer Aktien erwerben. Undweil mehr Aktien erwerben werden sie teurer - und wenn mal nicht kauft man Gold. Und weil man mit Ölrechten Geld machen kann beleiht man das Gold und erwirbt Rechte. Weil die Rechte steigen macht man noch mehr Gewinne über die Realwirtschaft und erwirbt Gold.....

Das funktioniert wie in der Quantitätsgleichung, nur eben mit Finanzprodukten und nicht in der Realwirtschaft - und die Darlehen sind über Bewertungsgewinne und deren Beleihung auch involviert.

... dann denk es noch mal weiter und Du wirst sehen, dass letztlich alles vom erwarteten Konsum ausgeht. Und je nachdem, wie man den erwartet, werden auch die erwarteten abgezinsten Zahlungsreihen aus dem Realkapital hoch und runter gehen. Und da Kapital und dessen Bewertung gerne hier die Haftung verliert, entstehen blasen, die selbst über ihre Einkommen den Konsum forcieren. Dann träumt man wieder von Dot.Com und der neuen Welt und korrigiert seine Erwartungen des Konsums mit all den daran hängenden Wertsteigerungen. Aber irgendwann wird offenbar, dass die ordinäre Produktion und ihr Konsum, dann doch nicht in eine neue Ära eingestiegen sind und die Blase fällt in sich zusammen.

Es macht schon Sinn das mit den Geldmengenbetrachtungen. Weil sie zusammen mit der Umlaufgeschwindigkeit geeignete Steuerungselemente sind. Da ist es doch völlig wurscht, wieviel Geld defacto mit dreht, wenn es denn nur ein wenig abhängig voneinander ist.




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