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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Antragsdiskussion: Gleichstellung aller Einkommensarten

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Antragsdiskussion: Gleichstellung aller Einkommensarten


Chronologisch Thread 
  • From: bonbini <bonbini AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Antragsdiskussion: Gleichstellung aller Einkommensarten
  • Date: Tue, 18 Oct 2011 17:49:05 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


Andena schrieb:
Na dann rechnen wir mal für 50.000 € Einkommen, verheiratet, 2 Kinder:

Heute:
Rentenversicherung 19,9% bis Beitragskappung 66.000 € = 9.950 €
Krankenversicherung 15,5% bis Beitragskappung 44.550 € = 6.905 €
Arbeitslosenversicherung 3,0% bis Beitragskappung 66.000 € = 1.500 €
Pflegeversicherung 1,95% bis Beitragskappung 44.550 € = 870 €
Lohnsteuer incl Solidaritätszuschlag bei StKl3 & KiFr 2,0 = 6.310 €
lt Abgabenrechner https://www.abgabenrechner.de/bl2011/lst2011.jsp

In Summe: 25.535 €

Dann:
Sozialabgaben 26% ohne Beitragskappungsgrenze = 13.000 €
Steuerfreies Arbeitseinkommen 20.000 € = 0 €
Steuerpflichtiges Arbeitseinkommen 20% auf 30.000 € = 6.000 €

In Summe: 19.000 €

Jetzt Du. ;)

Gruß, Andena

Steuerfreies Arbeitseinkommen 20.000? Ich dachte, es sind in Deinem Modell nur 10.000?

Und dann unterschlägst Du natürlich geschickt, dass die Angestellten heute noch etliche Möglichkeiten haben, ihre Steuerlast zu senken: Werbungskosten, Sonderausgaben, Vorsorgeaufwendungen, Arbeitszimmer usw. Damit können sie dann ihre Steuerlast noch einmal senken, so dass die Differenz zwischen den beiden Modellen schnell auf Null zusammenschmilzt.

Es bleibt dabei: Dein Modell stellt Mittelschichtangestellte kaum (wenn überhaupt) besser und Freiberufler schlechter als derzeit.

Gruß,

Gerd




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