Zum Inhalt springen.
Sympa Menü

ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Anträge für den Parteitag

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

Listenarchiv

Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Anträge für den Parteitag


Chronologisch Thread 
  • From: milton2011 <milton2011 AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Anträge für den Parteitag
  • Date: Tue, 07 Feb 2012 16:40:21 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


blackdrag schrieb:
milton2011 schrieb:
...
Zum Glück bin ich ja volkswirtschaftlicher Laie und muss diese Sachen nicht verstehen. Was ich aber meine zu verstehen sagt mir, dass hier kein vollständiges Modell vorliegt, es immense Unsicherheiten gibt und zu behaupten es wäre finanzierbar genau darzulegen wie, scheint mir zudem unseriös.

Schmunzel blackdrag,
halten Sie den Wirtschafts-Nobelpreisträger Milton Friedman für unseriös, er war schließlich nicht nur Ökonom, sondern auch Mathematiker und Statistiker wie sein britischer Kollege John M. Keynes.
Das von mir vorgestellte Modell ist das Urmodell von bGE, es ist das optimalste für den Markt und zugleich das optimalste von den Kosten.
Und es ist seit 70 Jahren bekannt in der Wissenschaft.
Alle anderen Modelle sind zwangsläufig teurer.

Die Unsicherheiten sind bei allen Steuersystemen die Gleichen, nämlich die Entwicklung der Volkswirtschaft, die sich an 4 Parametern messen lässt :
1. Bevölkerungszahl
2. Geldmenge
3. BIP bzw. ProKopfEinkommen nach Marktpreisen
4. bGE als Existenzminimum nach Marktpreisen
Das Maß für den Wohlstand einer Wirtschaft ist der Quotient bGE zu ProkopfEinkommen, je kleiner der Quotient, desto größer der Wohlstand. Und das ist gleichzeitig der (Mindest-)Steuersatz für bGE.
5. Die NIFT ist nur der Familien- und Sozialausgleich als Einkommensteuer :

EkSt = bGE * (Einkommen/ProkopfEinkommen - Familienköpfe)

Die Summe der Einkommensteuer ist 0, denn die Summe der Einkommen ist die Summe der ProKopfEinkommen und die Summe der Familienköpfe ist die Bevölkerungszahl.

BGE ist also rein mathematisch immer finanzierbar aus den vorhandenen Einkommen. Das ist seit 1795 bewiesen.-))

bGE ist aber auch nur die Auszahlung des bisherigen Steuergrundfreibetrages, genau dies bläht die Einnahmenseite aus, aber fliesst sofort wieder an die Bürger zurück, das Volkseinkommen bleibt unverändert und kostet daher volkswirtschaftlich gar nichts.

D.H. bei 50 % NIFT 2011 von 982 Mrd. fließen 740 Mrd. zurück an die Bürger als bGE, der Staat hat als Einnahmen dann 242 Mrd. an Einkommensteuer für steuerfinanzierte Sozialleistungen (62 Mrd.) und Subventionen (180 Mrd.).
Der Staatshaushalt reduziert sich also auf 424 Mrd., die sonst. Steuern außer der Mehrwertsteuer können entfallen.

Wenn Sie oder Aloha dieses Modell widerlegen wollen, müssen Sie beide mir nachweisen, dass die steuerfinanzierten Sozialleistungen nach Abzug des bGE als anrechenbares Netto mehr als 62 Mrd. benötigen.
Hierbei sind die Sozialkassen außen vor, denn KV/PV ist im bGE enthalten, bGE ersetzt auch die AG-Sozialabgaben. Und RV und AV sind gesonderte Haushalte von zusammen ca. 140 Mrd.

D.h. aber, der Gesamthaushalt reduziert sich auf 564 Mrd. inkl. RV und AV.

Also viel Spaß, unser Ökonom Aloa kann ja mal zeigen, dass er etwas gelernt hat.-)))




Archiv bereitgestellt durch MHonArc 2.6.19.

Seitenanfang