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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Anträge für den Parteitag

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Anträge für den Parteitag


Chronologisch Thread 
  • From: blackdrag <blackdrag AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Anträge für den Parteitag
  • Date: Sat, 04 Feb 2012 09:47:30 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


aloa5 schrieb:
blackdrag schrieb:
Da ich gerade im Grillen der Kandidaten für den BuVo bin habe ich mal die Anträge der AG Soziale Marktwirtschaft angesprochen.
Fazit daraus ist folgendes:
* lange Anträge haben keine Chance
Sagen wir "komplexe Anträge". Was die Länge angeht so nehme ich als Gegenbeweis den letzten BPT.
Das ist aber auch der einzige den du wirklich finden wirst. Er kam nur deswegen auf dem Parteitag zur Sprache, weil er hohe Zustimmung erreicht hatte und im Vorfeld viel kommuniziert wurde. Das Problem ist einfach wie bekannt man die Anträge macht. Ein langer Antrag wird von den Leuten nicht durchgelesen, auch nicht im LQFB. Ein langer Antrag... und mit lang meine ich mehr als ein paar Sätze!... wird nur dann Erfolg haben, wenn für ihn vor dem Parteitag ausgiebig geworben wird und er breit kommuniziert wird.

'aloa5 schrieb:
Vulgo: Parteitage/Schwarmintelligenz sind/ist "dumm".
Nicht dumm, faul und ob der Masse der Anträge schlicht überfordert. Oder hast du alle 200-300 Anträge vor dem letzten Parteitag gelesen?

aloa5 schrieb:
Was über das transportieren eines Wahlplakat-Inhaltes hinaus geht hat vermutlich keine Chance begriffen und positiv beschieden zu werden.
Das ist ein Dilemma welches m.E. auch LQFB trifft und bedeutet das man nicht wirklich Probleme angehen kann, weil die meisten bereits der Problemanalyse nicht folgen können oder wollen (und daher der einer Schlussfolgerung nicht zustimmen).

Was Wirtschaftsgruppen angeht fehlt mir aktuell etwas die Vorstellungskraft was das funktionieren angeht. De facto gibt es auf Bundesebene nur noch die AG Wirtschaft, auf den Landesebenen gibt es auch noch ein paar. Ich wüsste nicht mit wem und am Ende auch nicht wie.

Das ist wie bei Koalitionsverhandlungen. Wenn man etwas fertig hat und mit dem fertigen zu jemand anderem geht wird das i.d.R. immer verändert, da der andere dem ganzen ja auch seinen Stempel aufdrücken möchte. Es wäre also (zum umgehen dessen) notwendig es vorzustellen und in der jew. anderen Gruppe von Grund auf (ab Herleitung) alles noch einmal durchzusprechen wie hier bei uns auch (so als ob es die AG sM wäre) um zu erreichen das ein ähnliches/gleiches Ergebnis qua Verständnis herauskommt.
Der "Vorschlag" war mehr oder weniger eben gerade nicht im Rahmen der AG den Antrag vorzubereiten, ihn in eine fertige Form zu bringen und dann den anderen vorzustellen. Vielmehr soll man sich Leute aus den anderen Lagern mit reinholen und einen Vorschlag entwickeln, mit dem die auch leben können. Es reicht ja wahrscheinlich wenn es ein paar Vertreter dieser Lager sind. Allerdings hat das natürlich seine Grenzen. Wenn jemand sagt die soziale Marktwirtschaft ist scheiße, dann stelle ich mir einen Konsens als praktisch unmöglich vor.

aloa5 schrieb:
Man könnte den ein- oder anderen Antrag splitten. Z.B. "verstärkt steuerfinanzierte Grundrente", Krankenkassenfinanzierung usw.. Da gibt es auch einen ähnlichen Antrag der AG Wirtschaft. Unser entsprechender Antrag ist einer der komplexesten mit der größten Reichweite. (Aber auch etwas was eigentlich so in ein Programm gehört anstelle von Einfach-Slogans)
Ich würde vorschlagen keine Anträge zu machen die dann so direkt in das Programm aufgenommen werden sollen. Ich würde vorschlagen die Anträge so zu gestalten, dass man sich auf das Ziel festlegt und eine entsprechende Formulierung für das Programm dann quasi "in Auftrag gibt". Sodass ein späterer Parteitag dann darüber abstimmt. Im diesem Sinne macht es sehr grossen Sinn die Anträge zu splitten. Es gibt ja Wege abhängige Anträge zu formulieren. Ganz besonders wichtig scheint es mir, dass wenn es mehrere fast gleich lautende Anträge gibt, dass man dann entweder einen gemeinsamen Antrag erarbeitet, oder eben die Unterschiede erklärt.

aloa5 schrieb:
Wir könnten auch Werbung (oder Lobbyismus) betreiben. Uns fehlt ein offener Befürworter wie Marina, Lauer, Kungler oder Nerz etc.. Für LQFB benötigen wir Maha, da es in LQFB nicht auf Kompetenzen sondern auf "was anderes" (nämlich eben eine Lobby) ankommt. Das alles ist nicht so mein Ding.
Naja, Kungler ist ja eher ein Wirtschaftsmensch. Wäre vielleicht nicht schlecht mit ihm zusammenzuarbeiten. Nur kommen die nicht von selbst. Man muss schon auf sie zugehen. Und natürlich wird er nur vertreten, was er selbst glaubt.

Ich weiß es nicht blackdrag.

Grüße
Otmar




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