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crew-hauptmann-von-koepenick - Re: [Crew-Hauptmann-von-Koepenick] Heute Treffen/Neuer Käpt'n

crew-hauptmann-von-koepenick AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Crew-hauptmann-von-koepenick mailing list

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Re: [Crew-Hauptmann-von-Koepenick] Heute Treffen/Neuer Käpt'n


Chronologisch Thread 
  • From: Martin Bertheau <bertheau AT informatik.hu-berlin.de>
  • To: crew-hauptmann-von-koepenick AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Crew-Hauptmann-von-Koepenick] Heute Treffen/Neuer Käpt'n
  • Date: Tue, 06 Oct 2009 00:36:05 +0200
  • List-archive: <http://service.piratenpartei.de/pipermail/crew-hauptmann-von-koepenick>
  • List-id: <crew-hauptmann-von-koepenick.lists.piratenpartei.de>

Hallo,

Konrad Fischer schrieb:
> Zum angesprochenen "Verdrängungsproblem" kann ich auch nur sagen, dass
> man immer wieder kritisch beobachten muss, egal wo. Neonazis verbieten
> oder ihnen ein Ausgangsverbot erteilen geht nicht. Unsere freie
> Gesellschaft ermöglicht nur juristisch dagegen vorzugehen wenn
> Straftaten vorliegen.

Nein, man kann vor allem Zivilcourage zeigen und sich mit den
leidtragenden Anwohnern solidarisieren und dem Vermieter klarmachen,
dass man solche Leute in seiner Gegend nicht haben möchte.

"Körtings Abteilung Verfassungsschutz, die den Bericht ausgearbeitet
hat, stellte fest, dass sich die Schwerpunkte rechter Gewalt von
Marzahn-Hellersdorf nach Treptow- Köpenick, Pankow und Neukölln
verschoben haben. Allein 34 Prozent dieser Gewalttaten würden inzwischen
auf Treptow-Köpenick entfallen, hieß es."

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2003/1204/berlin/0019/index.html

55% der rechtsextremen Straftaten 2008 in Treptow-Köpenick fanden in
Schöneweide statt, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

> Die politische Anwort kann nur Bildung und soziale Gerechtigkeit sein,
> damit solche Gruppierungen erst gar keinen Zulauf erfahren.

Das sollte in der Tat das langfristige Ziel sein, da sind wir uns wohl
alle einig. Man muss sich aber überlegen, was man zusätzlich kurzfristig
tun kann, damit die Leute sich auch abends wieder auf die Straße trauen.

ciao,
Martin




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