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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Euro, Griechenland, EZB und Inflation - der Samuelson-Effekt

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Euro, Griechenland, EZB und Inflation - der Samuelson-Effekt


Chronologisch Thread 
  • From: "CAP (Christian)" <CAP AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Euro, Griechenland, EZB und Inflation - der Samuelson-Effekt
  • Date: Wed, 20 Jun 2012 15:54:50 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


CAP schrieb:
Inland 8
Export 1
Import 1
>> 7*3+1*6 Cent für RV fehlen

7*3+1*6= 27 Cent auf 9 EH sind 3 Cent je EH >>
Inland 94+6= 100
Import 100+6=106
Export 94

Wie an der Parallele zum Beispiel mit drastisch abgesenkten Markteinkommen erkennbar ist, senkt das abgesenkte Markteinkommen die Fähigkeit das Importgut zu konsumieren, wohingegen sie in der Größe des Inlandsgutes konstant bleibt.

Es bedarf für diesen Effekt nicht der Mehrwertsteuer.

Dass, dass inländische Preisniveau mit dem Markteinkommen der Produzenten sinkt, legt auch der Samuelsen-Effekt nahe, wobei diese sinkenden Markteinkommen Folge eines erheblichen Verteilungskampfes sein werden. So ist in den Krisenstaaten auch eher Entlassen worden, als dass Lohnstückkosten gesenkt wurden. Da sich der Inländer im Exportgewerbe mit seinem niedrigeren Markteinkommen mittelfristig aber wieder die gleichen nicht exportfähgen Güter vgl. Samuelsen kaufen kann, sinkt sein Lebensstandard nicht so stark, wie der Rückgang im Einkommen bzw. Bruttosozialprodukt erwarten lässt.
Problematisch sind in diesem Anpassungsprozess die nominalen Forderungen. Sie bleiben konstant. Eine Deflation durch sinkende Markteinkommen würde die nominalen Forderungen in der regionalen Kaufkraft stark aufwerten.




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