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ag-liquid-democracy - Re: [AG Liquid Democracy] Wozu Delegationen?

ag-liquid-democracy AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Liquid Democracy in der Piratenpartei

Listenarchiv

Re: [AG Liquid Democracy] Wozu Delegationen?


Chronologisch Thread 
  • From: Hans Brucker <hb AT anubia.de>
  • To: LD Entscheidungs- und Diskussionsplattformen in der Piratenpartei <ag-liquid-democracy AT lists.piratenpartei.de>
  • Subject: Re: [AG Liquid Democracy] Wozu Delegationen?
  • Date: Mon, 05 Jul 2010 18:28:27 +0200
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-liquid-democracy>
  • List-id: LD Entscheidungs- und Diskussionsplattformen in der Piratenpartei <ag-liquid-democracy.lists.piratenpartei.de>

On 05.07.2010 17:09, Alexander Morlang wrote:
Am 05.07.10 10:44, schriebbvdb_pp AT kanka.de:
> AHoi,
> > ich würde hier gern noch einmal Argumente austauschen zu der Frage,
> warum ein Meinungsbild-Werkzeug Stimmen-Weitergabe braucht.
>
dein gutes Recht, aber erstaunlich dies hier zu tun, da die Delegation
eines der Kernmerkmale von Liquid Democracy ist und dies die
Mailingliste der AG liquid Democracy ist.

Daher ist es hier an diesem Ort natürlich nicht in Frage zu stellen.

Hallo Alex,

nun, die Leute (Politologen, Informatiker), die sich die Liquid Democracy Variante "Direkter Parlamentarismus" ausgedacht haben, haben nach ein paar Monaten Nachdenken beschlossen, dass für sie Delegationen nur im Rahmen einzelner Themenparlamente Sinn machen, da die gewünschten Verbesserungen der Partizipation der Beteiligten am tatsächlichen Entscheidungsprozess und damit die erzielbare Entscheidungsqualität, sowie die Qualität der gesellschaftlichen Akzeptanz der erfolgten Entscheidungen, sonst nicht absehbar sind (Stichwort Rationalität der Entscheidungen, oder "Themen statt Köpfe" und "Delegation != Partizipation").

Die Frage ist eben, was man als Systemziel vorgibt.

"Qualitativ bessere, akzeptiertere Entscheidungen" oder "alle müssen immer unbedingt bei jedem Detail mitreden", a.k.a. "no vote left behind".

Insbesondere vor dem Hintergrund der bei direkten Demokratieansätzen häufig vorgebrachten Bedenken rund um das Stichwort "Populismus" können sich an dieser Stelle ein paar Gedanken durchaus lohnen.

Gruss
Hans





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