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ag-liquid-democracy - Re: [AG Liquid Democracy] Korruptionsanfälligkeit?

ag-liquid-democracy AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Liquid Democracy in der Piratenpartei

Listenarchiv

Re: [AG Liquid Democracy] Korruptionsanfälligkeit?


Chronologisch Thread 
  • From: Markus Rother <markus.rother AT web.de>
  • To: ag-liquid-democracy AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [AG Liquid Democracy] Korruptionsanfälligkeit?
  • Date: Fri, 9 Oct 2009 13:12:15 +0200
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  • List-archive: <http://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-liquid-democracy>
  • List-id: LD Entscheidungs- und Diskussionsplattformen in der Piratenpartei <ag-liquid-democracy.lists.piratenpartei.de>

Hallo,

2009/10/9 Friedrich Lindenberg <friedrich AT pudo.org>
2009/10/9 Markus Rother <markus.rother AT web.de>:
> Jemand kann als Proxy mehr Stimmen auf sich vereinigen, als ein Kandidat.

Ein Kandidat für was? Ein Amt? Ich vermute Du meinst: Ein Teilnehmer
hat genug Delegationen erhalten, um eigenständig Vorschläge
beschließen zu können. Das wäre in der Tat eine Form der "Diktatur";

Ich hab mal die Terminologie aus dem Wiki übernommen. Da ist von Vertrauenspersonen und Proxys die Rede. Ich gehe davon aus, es ginge um Ämtervergabe.

Wenn ich das jetzt richtig verstehe gilt: Proxy = Delegierter.

Jeder Teilnehmer kann ein Delegierter = Vertrauensperson eines anderen sein (?).

Mit Kandidaten meine ich alle diejenigen, die an der tatsächlichen Ausübung des zur Wahl stehenden Amts interessiert sind.

Es besteht natürlich kein Zwang zur Ausübung eines Amts.
Was macht dann jemand, der (als Vertrauensperson) mehr Stimmen auf sich vereinigt als irgendein Kandidat? Ernennt er dann dank seiner Machtkonzentration den Sieger?

Ist es einem Kandidaten freigestellt auf die Ausübung des Amts zu verzichten, um dann Kraft der gesammelten Stimmen jemanden zu ernennen?

die Frage ist: wäre das unter diesen Bedingungen so schlimm?
Schließlich besteht jederzeit ein Widerspruchsrecht derjenigen, die
Delegationen erteilt haben.

Was heißt jederzeit? 

> Mein Vorschlag daher: Stimmen können nur an jemanden weitergegeben
> werden, der mindestens ebensoviele direkte Stimmen hat, wie der Geber.

Verstehe ich nicht. Magst Du das nochmal ausführen?

Um dem beschriebenen Mechanismus vorzubeugen, sollte es nicht erlaubt werden, seine Stimmen an jemanden zu geben, der weniger Unterstützer hat. (Hier könnte noch unterschieden werden, ob diese ihn direkt oder über Vertrauenspersonen unterstützen.)

Gruß,

Markus.



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