nrw-ak-soziales AT lists.piratenpartei.de
Betreff: Nrw-ak-soziales mailing list
Listenarchiv
- From: Olaf Wegner <pirat AT thoth23.de>
- To: nrw-ak-soziales AT lists.piratenpartei.de
- Subject: Re: [NRW-AK-Soziales] BGE vs. negative Einkommenssteuer
- Date: Sun, 28 Mar 2010 18:15:36 +0200
- List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-ak-soziales>
- List-id: <nrw-ak-soziales.lists.piratenpartei.de>
Hallo
Hast Recht, die Arge würde nicht abgeschafft, sondern zu einer reinen Vermittlungsstelle für Arbeit umgewandelt.
Die Ermittlung des monatlichen Bedarfs ist relativ einfach. Alle relevanten Daten hat das Steueramt eh schon, Kinder, Behinderung usw. usf.
Es bekommt z.B. der Erziehungsberichtigte den Betrag für das Kind überwiesen, auf dessen Steuerkarte das Kind eingetragen ist.
Wobei natürlich klar ist, das der noch zu bestimmende Betrag (von dem ich in meiner Vorstellung des Modells sprach) mit der Anzahl der Kinder steigt.
Es bedarf keiner Antragsannahme, da der Betrag -wie ich schon geschrieben habe- automatisch überwiesen wird, wenn das Einkommen unter den noch zu bestimmenden Betrag liegt oder fällt.
Und die Frage der individuellen Bedürftigkeit löst auch das BGE nicht, oder wer ermittelt beim BGE den monatlichen Bedarf?
Das BGE ist eine pauschale und die negative Einkommenssteuer auch.
Die einzigste Unbekannte ist die Miete (auch beim BGE). Dies müsste wie heute über das Bauförderungsamt geregelt werden. -> keine bis wenige Mehrkosten, denn das Amt gibt es schon.
Die Einsparungen bei der Arge werden auf jeden Fall größer sein als die Mehrausgaben beim Steueramt.
Gruß Olaf / Thoth23
Am 28.03.2010 17:45, schrieb Hans-Peter Weyer:
Ahoi!
Im Grundsatz ganz ok. Nur die Argumentation, dass die ARGE "eingespart"
werden könnten stimmt nicht so ganz, da die Steuerämter neu strukturiert
werden müssten. Antragsannahme (wie soll der monatliche Bedarf ermittelt
werden?) muss ebenso vollzogen werden, wie jetzt bei den ARGEn und das
Geld muss bewilligt und ausgezahlt werden, wobei die jeweiligen
Einkünfte individuell berücksichtigt werden müssten.
Ich denken dass in diesem Bereich keine Einsparungen entstehen. Zudem
müßte es darüber hinaus trotzdem noch eine Arbeitsagentur als
Ansprechpartner für Arbeitslose geben.
- [NRW-AK-Soziales] BGE vs. negative Einkommenssteuer, Olaf Wegner, 28.03.2010
- Re: [NRW-AK-Soziales] BGE vs. negative Einkommenssteuer, Hans-Peter Weyer, 28.03.2010
- Re: [NRW-AK-Soziales] BGE vs. negative Einkommenssteuer, Olaf Wegner, 28.03.2010
- Re: [NRW-AK-Soziales] BGE vs. negative Einkommenssteuer, Rene Daners, 29.03.2010
- Re: [NRW-AK-Soziales] BGE vs. negative Einkommenssteuer, Olaf Wegner, 31.03.2010
- Re: [NRW-AK-Soziales] BGE vs. negative Einkommenssteuer, Fizz, 28.03.2010
- Re: [NRW-AK-Soziales] BGE vs. negative Einkommenssteuer, Olaf Wegner, 28.03.2010
- Re: [NRW-AK-Soziales] BGE vs. negative Einkommenssteuer, Fizz, 28.03.2010
- Re: [NRW-AK-Soziales] BGE vs. negative Einkommenssteuer, Olaf Wegner, 28.03.2010
- Re: [NRW-AK-Soziales] BGE vs. negative Einkommenssteuer, Fizz, 28.03.2010
- Re: [NRW-AK-Soziales] BGE vs. negative Einkommenssteuer, Olaf Wegner, 28.03.2010
- Re: [NRW-AK-Soziales] BGE vs. negative Einkommenssteuer, Fizz, 28.03.2010
- Re: [NRW-AK-Soziales] BGE vs. negative Einkommenssteuer, Olaf Wegner, 28.03.2010
- Re: [NRW-AK-Soziales] BGE vs. negative Einkommenssteuer, Hans-Peter Weyer, 28.03.2010
Archiv bereitgestellt durch MHonArc 2.6.19.