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nrw-ak-drogen - Re: [NRW-AK-Drogen] Neue Präambel

nrw-ak-drogen AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Nrw-ak-drogen mailing list

Listenarchiv

Re: [NRW-AK-Drogen] Neue Präambel


Chronologisch Thread 
  • From: mendoza AT piratenpower.de
  • To: nrw-ak-drogen AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [NRW-AK-Drogen] Neue Präambel
  • Date: Tue, 16 Feb 2010 15:35:31 +0100
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-ak-drogen>
  • List-id: <nrw-ak-drogen.lists.piratenpartei.de>

Zitat von "Andi@pp-w" <andi AT piratenpartei-wesel.de>:

----- Original Message -----
From: "Spiff Pirat" <spiffpp AT yahoo.de>
To: "AK Drogen" <nrw-ak-drogen AT lists.piratenpartei.de>
Sent: Monday, February 15, 2010 8:41 PM
Subject: [NRW-AK-Drogen] Neue Präambel


Hallo AK,

vorgestern abend hat Nati im Mumble Kritik zu unserer Präambel gebracht, sie sei sehr unkonkret, so wird zum Beispiel erwähnt, daß die Prohibnition alle ihre Ziele verfehlt hat, es wird aber nicht erwähnt, was diese Ziele sind.

Mendoza und ich haben uns zusammen gesetzt und versucht daran noch mal zu feilen, Ziel war es möglichst Andis ursprüngliche Form beizubehalten aber sie mit mehr Fakten zu befüllen. Hier ist unser Ergebnis:

---

1961
beschließen die Vereinten Nationen das Einheitsabkommen über die
Betäubungsmittel mit dem Ziel einer drogenfreien Gesellschaft. Dem
Abkommen zugrunde liegt die als „Erkenntnis“ bezeichnete Auffassung,
„dass die Betäubungsmittelsucht für den Einzelnen ein Übel und für die
Menschheit eine wirtschaftliche und soziale Gefahr darstellt“. Das
Abkommen ist strikt auf Prohibition ausgelegt.
Nicht
nur das die Prohibition ihr Ziel verfehlt hat - der Drogenkonsum in
Deutschland steigt seit Einführung dieser Maßnahmen - sie hat auch ganz
neue Problemfelder geschaffen. So bietet z.B. der Handel mit Cannabis
jedermann einen einfachen Einstieg in die organisierte Krmininalität,
Dealer strecken ihren Stoff, was zu erheblichen gesundheitlichen
Schäden bishin zum Tode bei den Konsumenten führen kann.

Setzt
man sich mit der Entstehung der Drogenpolitik und -prohibition
auseinander, so wird schnell deutlich, daß hier vornehmlich
wirtschaftliche Interessen im Vordergrund standen. Daher fordern wir,
daß die Prohibition hinterfragt wird und alternative Konzepte für den
Umgang mit Drogen, bei denen das Wohl des Menschen im Vordergrund
steht, geschaffen werden. Drogenpolitik muß von Fachleuten (z.B.
Medizinern, Sozialarbeitern, etc...) bestimmt werden und darf nicht dem
organisierten Verbrechen, der Pharmalobby und den
Strafverfolgungsbehörden überlassen werden. Mittels Pilotprojekten und
Versuchen auf Landesebene soll NRW zum Vorreiter werden für eine neue,
sachorientierte Herangehensweise werden.
---


Kompromissvorschlag:

" Die fast ausschließlich auf Prohibition basierende internationale, nationale und landesweite Drogenpolitik ist in all ihren Absichten gescheitert. Das erklärte Ziel einer drogenfreien Gesellschaft kann erwiesenermaßen nicht erreicht werden. Trotz stetig weiter verschärfter Verfolgung steigen die Konsumentenzahlen ebenso stetig an, wärend diese Vorgehensweise gleichzeitig viele Probleme und hohe Kosten produziert. Dies belegen sogar Studien, Zahlen und Fakten aus Regierungskreisen und unseren Behörden.
Ermittlungsbehörden ersticken in der politisch aufgezwungenen Verfolgung selbst von Gelegenheitskosumenten, die ansonsten völlig gesetzestreue und gesellschaftlich voll integrierte Bürger sind. Gleichzeitig werden jedoch die enormen >>> gesellschaftlichen <<<, volkswirtschaftlichen und gesundheitlichen Schäden durch ganz legale Drogen, als auch eine immer weiter verbreitete alltägliche Einnahme von Pharmaprodukten 'für und gegen alles' nur sehr bedingt als Problem gesehen.

Wir, die Piraten des Landesverbands NRW, wollen endlich den nötigen Denkwechsel, eine Ent-Tabuisierung, das Durchbrechen alter Lobbystrukturen und das Ablegen versteinerter Dogmen. So soll ein sinnvolles, sachliches Herangehen an diese Thematiken ermöglicht werden.
Unsere Themen berühren an manchen Stellen auch Bundesrecht, jedoch wollen wir mittels Pilotprojekten und Versuchen auf Landesebene NRW zum Vorreiter machen für diese neue, sachorientierte Herangehensweise. "

____________________________________________
Andi R. , Wesel , NRW , Tel: 0152 - 29 27 43 75
Mail: andi AT piratenpartei-wesel.de
Crew: http://wiki.piratenpartei.de/Crew:Rhine_Riders
Web: http://www.piratenpartei-wesel.de
Home: http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Trancefair
____________________________________________
_______________________________________________
NRW-AK-Drogen mailing list
NRW-AK-Drogen AT lists.piratenpartei.de
https://service.piratenpartei.de/mailman/listinfo/nrw-ak-drogen





Ist OK für mich.

Nur das zweite mal >>>gesellschaftlichen<<< sollte gestrichen werden, da es im Satz zuvor schon steht und den Satz auch nicht besser macht. Es sei denn man ersetzt es durch ein anderes Wort. (Im Text markiert)

Hier eine leicht überarbeitete Version 2
Einfach mal lesen und schauen ob es gefällt.

Kompromissvorschlag: 2

" Die fast ausschließlich auf Prohibition ausgelegte internationale, nationale und landesweite Drogenpolitik ist in all ihren Absichten gescheitert. Das erklärte Ziel einer drogenfreien Gesellschaft kann erwiesenermaßen nicht erreicht werden. Trotz verschärfter Verfolgung steigen die Konsumentenzahlen stetig an, wärend diese Vorgehensweise gleichzeitig viele Probleme und hohe Kosten produziert. Studien, Zahlen und Fakten aus Regierungskreisen und unseren Behörden belegen dieses.
Ermittlungsbehörden ersticken in der politisch aufgezwungenen Verfolgung selbst von Gelegenheitskosumenten, die ansonsten völlig gesetzestreue und gesellschaftlich voll integrierte Bürger sind. (und lediglich durch die aktuelle Gesetzeslage kriminalisiert werden) Gleichzeitig werden jedoch die enormen >>> gesellschaftlichen <<<, volkswirtschaftlichen und gesundheitlichen Schäden durch ganz legale Drogen, als auch eine immer weiter verbreitete alltägliche Einnahme von Pharmaprodukten 'für und gegen alles' nur sehr bedingt als Problem gesehen.

Wir, die Piraten des Landesverbands NRW, wollen endlich den nötigen Denkwechsel, eine Ent-Tabuisierung, das Durchbrechen alter Lobbystrukturen und das Ablegen versteinerter Dogmen. So soll ein sinnvolles, sachliches Herangehen an diese Thematiken ermöglicht werden.
Unsere Themen berühren an manchen Stellen auch Bundesrecht, jedoch wollen wir mittels Pilotprojekten und Versuchen auf Landesebene NRW zum Vorreiter machen für diese neue, sachorientierte Herangehensweise. "



Wird Punkt 7.7 nun dazu gesetzt und aus 7.5 gestrichen oder nicht?
Durch die Kennzeichungspflicht wird ja auch zum Verbraucherschutz im allgemeinen beigetragen. (Siehe Kennzeichnung von Lebensmitteln)

Gruß

Mendoza

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