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nrw-ak-drogen - [NRW-AK-Drogen] Neue Präambel

nrw-ak-drogen AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Nrw-ak-drogen mailing list

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[NRW-AK-Drogen] Neue Präambel


Chronologisch Thread 
  • From: Spiff Pirat <spiffpp AT yahoo.de>
  • To: AK Drogen <nrw-ak-drogen AT lists.piratenpartei.de>
  • Subject: [NRW-AK-Drogen] Neue Präambel
  • Date: Mon, 15 Feb 2010 19:41:28 +0000 (GMT)
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-ak-drogen>
  • List-id: <nrw-ak-drogen.lists.piratenpartei.de>

Hallo AK,

vorgestern abend hat Nati im Mumble Kritik zu unserer Präambel gebracht, sie
sei sehr unkonkret, so wird zum Beispiel erwähnt, daß die Prohibnition alle
ihre Ziele verfehlt hat, es wird aber nicht erwähnt, was diese Ziele sind.

Mendoza und ich haben uns zusammen gesetzt und versucht daran noch mal zu
feilen, Ziel war es möglichst Andis ursprüngliche Form beizubehalten aber sie
mit mehr Fakten zu befüllen. Hier ist unser Ergebnis:

---

1961
beschließen die Vereinten Nationen das Einheitsabkommen über die
Betäubungsmittel mit dem Ziel einer drogenfreien Gesellschaft. Dem
Abkommen zugrunde liegt die als „Erkenntnis“ bezeichnete Auffassung,
„dass die Betäubungsmittelsucht für den Einzelnen ein Übel und für die
Menschheit eine wirtschaftliche und soziale Gefahr darstellt“. Das
Abkommen ist strikt auf Prohibition ausgelegt.
Nicht
nur das die Prohibition ihr Ziel verfehlt hat - der Drogenkonsum in
Deutschland steigt seit Einführung dieser Maßnahmen - sie hat auch ganz
neue Problemfelder geschaffen. So bietet z.B. der Handel mit Cannabis
jedermann einen einfachen Einstieg in die organisierte Krmininalität,
Dealer strecken ihren Stoff, was zu erheblichen gesundheitlichen
Schäden bishin zum Tode bei den Konsumenten führen kann.

Setzt
man sich mit der Entstehung der Drogenpolitik und -prohibition
auseinander, so wird schnell deutlich, daß hier vornehmlich
wirtschaftliche Interessen im Vordergrund standen. Daher fordern wir,
daß die Prohibition hinterfragt wird und alternative Konzepte für den
Umgang mit Drogen, bei denen das Wohl des Menschen im Vordergrund
steht, geschaffen werden. Drogenpolitik muß von Fachleuten (z.B.
Medizinern, Sozialarbeitern, etc...) bestimmt werden und darf nicht dem
organisierten Verbrechen, der Pharmalobby und den
Strafverfolgungsbehörden überlassen werden. Mittels Pilotprojekten und
Versuchen auf Landesebene soll NRW zum Vorreiter werden für eine neue,
sachorientierte Herangehensweise werden.
---

Bitte guckt auch noch mal in Mendozas Mail bezüglich Punkt 7.5 rein.

Bis später,
Spiff

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