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nrw-ak-drogen - Re: [NRW-AK-Drogen] Neue Präambel

nrw-ak-drogen AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Nrw-ak-drogen mailing list

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Re: [NRW-AK-Drogen] Neue Präambel


Chronologisch Thread 
  • From: "Andi@pp-w" <andi AT piratenpartei-wesel.de>
  • To: "PPx-Mendoza" <mendoza AT piratenpower.de>, "PP-LIST-AK-Drogen-NRW" <nrw-ak-drogen AT lists.piratenpartei.de>
  • Subject: Re: [NRW-AK-Drogen] Neue Präambel
  • Date: Tue, 16 Feb 2010 18:27:04 +0100
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-ak-drogen>
  • List-id: <nrw-ak-drogen.lists.piratenpartei.de>

Verbesserungsvorschlag für eure Version:
 
Als Überschrift hab ich mal *Prohibition und dessen Scheitern* genommen...denn mit einer piratigen Absichterklärung hat der text ja nicht mehr viel zu tun.
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1961 beschlossen die Vereinten Nationen das Einheitsabkommen über die Betäubungsmittel mit dem Ziel eine drogenfreie Gesellschaft zu erreichen. Dem Abkommen zugrunde liegt die als „Erkenntnis“ bezeichnete Auffassung, „dass die Betäubungsmittelsucht für den Einzelnen ein Übel und für die Menschheit eine wirtschaftliche und soziale Gefahr darstellt“. Das Abkommen ist strikt auf Prohibition ausgelegt.
(Der Zitierte Satz kann uns grundsätzlich um die Ohren fliegen, denn Betäubungsmittel-SUCHT wird kaum einer OK finden. Ich hab da aber nun auch keine Alternative parat. Aber viel besser wäre es hier wohl ein Zitat zum Drogengebrauch anzuführen.)

Nicht nur das die Prohibition ihr Ziel verfehlt hat - die Zahl der Konsumenten in Deutschland steigt seit Einführung dieser Maßnahmen - sie hat auch ganz neue Problemfelder geschaffen. So bietet z.B. der Handel mit Cannabis jedermann einen einfachen Einstieg in die organisierte Krmininalität.  Besonders Dealer härterer Drogen strecken ihren Stoff, was zu unabsehbarerm Wirkspektrum, erheblichen gesundheitlichen Schäden, bis hin zum Tode des Konsumenten führen kann.

Setzt man sich mit der Entstehung der Drogenpolitik und -prohibition auseinander, so wird schnell deutlich, daß hier vornehmlich wirtschaftliche Interessen im Vordergrund standen (Der Satz wird mehr Fragen aufwerfen als beantworten). Daher fordern wir, dass die Prohibition hinterfragt wird und alternative Konzepte für den Umgang mit Drogen, bei denen das Wohl des Menschen im Vordergrund steht, geschaffen werden. Drogenpolitik muß von Fachleuten wie Beispielsweise Medizinern und Sozialarbeitern bestimmt,  und nicht dem organisierten Verbrechen, der Pharmalobby und den Strafverfolgungsbehörden überlassen werden. Mittels Pilotprojekten und Versuchen auf Landesebene soll NRW zum Vorreiter werden für eine neue, sachorientierte Herangehensweise werden.
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Insgesamt verweise ich hier nochmal darauf, das wie schließlich fast alles was diese Position erklärt im Arguliner der ursprünglichen Position bereits drin haben. Ich bin nach wie vor der Ansicht, dass wir solch eine Erläuterung eher dem bestehenden Arguliner hinzufügen sollten
 
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Andi R. , Wesel , NRW , Tel:  0152 - 29 27 43 75
Mail:   
andi AT piratenpartei-wesel.de
Crew:  http://wiki.piratenpartei.de/Crew:Rhine_Riders
Web:   http://www.piratenpartei-wesel.de
Home: http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Trancefair
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