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crew-hauptmann-von-koepenick - Re: [Crew-Hauptmann-von-Koepenick] Squdtreffen mit Jochen Esser von den Grünen

crew-hauptmann-von-koepenick AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Crew-hauptmann-von-koepenick mailing list

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Re: [Crew-Hauptmann-von-Koepenick] Squdtreffen mit Jochen Esser von den Grünen


Chronologisch Thread 
  • From: Monika Belz <loreena1968 AT gmx.de>
  • To: crew-hauptmann-von-koepenick AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Crew-Hauptmann-von-Koepenick] Squdtreffen mit Jochen Esser von den Grünen
  • Date: Tue, 25 Oct 2011 12:34:33 +0200
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/crew-hauptmann-von-koepenick>
  • List-id: <crew-hauptmann-von-koepenick.lists.piratenpartei.de>

Am 25.10.2011 11:34, schrieb Pirate Pier:
Ich weiß jetzt auch, dass uns Herr Esser benutzt, weil diese Transparenz in
seiner Partei nicht mehr üblich ist.
Aber was können wir wirklich bewirken?
Fangen wir an die 5.600 Verträge offen zu legen oder lassen wir es?
Davor sind vermutlich erst einmal andere Dinge zu klären:
- Was soll damit erreicht werden?
Solche Wahlziele unseres Landesverbandes wie Transparenz, die dann wiederum zur Mitbestimmung = Demokratie führt, umsetzen?

- Dürfen die Verträge überhaupt veröffentlicht werden?
- Dürfen sie von uns veröffentlicht werden oder von irgendwem?
Darf ich bei Rot über die Straße gehen, darf ich mal ohne Fahrschein fahren... der Begriff leaken sollte euch was sagen

Die Frage ist eher, warum Verträge, die mit dem Land oder den Bezirken abgeschlossen wurden nicht öffentlich sind. Es sind der Landesregierung und den Bezirksverwaltungen anvertraute Gelder, die Bürger haben in der Demokratie eine Kontrollpflicht, dieser können sie nicht nachkommen. Mit anderen Worten, die Gelder über die entschieden werden gehören keinen Amtsträgern und auch keinen Parteien, sondern Land bzw. Bezirken. Jeder Vertrag sollte von vornherein öffentlich sein.

- In welcher Form sollen sie veröffentlicht werden?
Ach da gibt es so verschiedene Internetplattformen, auf denen Unterlagen auftauchen. Wenn sie 1 x öffentlich sind, kann man sich darauf beziehen

- Wer soll sich anschließend mit 5.600 Verträgen befassen?
Alle? Aufteilen, oder sagen wir jetzt, Politik lassen wir dann doch, das bedeutet ja Arbeit?


Es gab da z.B. dieses Interview hier:

http://www.tagesspiegel.de/politik/wahlen-2011/sie-sind-sicher-dass-sie-in-der-cdu-sind/4655060.html

CL: Ich glaube, die Piratenpartei hat sich zu Geheimverträgen eindeutig
geäußert. In dem Moment, in dem mit Steuergeld hantiert wird, muss man sehen,
zu welchen Konditionen das passiert. Aber das wird sehr interessant, wie die
Piratenpartei im Parlament damit umgehen wird, dass sie den ganzen Tag mit
solchen Geheimverträgen konfrontiert wird, auch mit den technischen
Möglichkeiten, die sie hat. Ich finde aber noch auf einer ganz anderen Ebene
bedenklich, wenn die Opposition, die ja auch den Finger auf der Verwaltung
haben soll, nicht die Möglichkeit hat, ein solches Vertragswerk zu lesen.
Ich kann nur für TK sprechen, wir werden uns für die Veröffentlichung einsetzen und bis an die Grenze des Legalen gehen und ja, ein wenig liegt es dann auch am Rest, der Hinweise aufnehmen und dann Forderungen aufstellen muss, Druck erzeugen, kann man durch Bürgeranfragen oder unsererseits durch Anfragen, Anträge etc.

TH: Das haben wir uns ja gerichtlich erstritten. Wir haben es uns ja
angeguckt, wir dürfen nur nicht darüber reden.

Würden die Piraten sich an so etwas halten?

CL: Natürlich würde ich mich dran halten. Aber Sie wissen ja: Das Internet –
es tauchen Dinge auf, es verschwinden wieder Dinge …

TH: Das ist aber eine sehr sibyllinische Antwort.

CL: Ich werde in dieser Abgeordnetentätigkeit natürlich nichts tun …

Gottes Wege waren schon unergründlich, die Wege, wie Unterlagen an die Öffentlichkeit kommen, sind es m.E. auch.

Moni






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