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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Maßnahmenkatalog Sozialstaat, Grundfürsorge und Lohnnebenkosten

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Maßnahmenkatalog Sozialstaat, Grundfürsorge und Lohnnebenkosten


Chronologisch Thread 
  • From: porcupine87 <porcupine87 AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Maßnahmenkatalog Sozialstaat, Grundfürsorge und Lohnnebenkosten
  • Date: Tue, 13 Mar 2012 19:01:44 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


Meine Einfälle sind deshalb lustig, weil Sie nicht fähig sind, ihr Konzept klar darzustellen. Ich kenne nur die jetzige Situation und versuch herauszufinden, was Sie anders machen wollen. Das mit dem Absetzen versteh ich immer noch nicht so recht. Also halten wir mal fest, um Missverständnisse auszuräumen:
- 50% vom Erwerbseinkommen kommen weg und ganz sicher an den Staat, der dann umverteilt. Hier gibt es keine Absetzmöglichkeiten. Egal ob man 500€, 5000€ oder 5Mio. verdient, davon geht die Hälfte immer an den Staat.
- hat das Unternehmen - nehmen wir mal an - eine Umsatzsteuerschuld von 100 000€ und hat über die bezahlten Gehälter a) 50 000€ b) 200 000€ bezahlt, was geschieht dann?
- wie hoch ist eigentlich nun die Umsatzsteuer?

Sie rechnen auch heute nicht den Steuerausfall durch Grundfreibetrag zur Staatsquote, den kassieren sie einfach.

Ja 50€ weniger Steuern bezahlen, ist was anderes als volle Steuern bezahlen und 50€ erhalten. Bei der negativen Einkommenssteuer würde es eh so ablaufen. Da spart man sich eine Transaktion. Ackermann bekommt keine 400€ ausbezahlt. Er bezahlt einfach 400€ weniger.

Nö,
Also sind doch die 50% verhandelbar? Ich hab geschrieben, 50% sind optimal und Sie nun "nö"???

1. Bei negativer Einkommensteuer ist die Aufstockung um so höher, je höher der Steuersatz ist. Das wird gern vergessen.

Was meinst du?

Gleicher Steuersatz für gleichen Freibetrag für Alle ist absolut gerecht.
Sehe ich auch so. Ist aber nur schwer durchsetzbar, denn heute gilt es schon als asozial, wenn Reiche prozentual nur das Gleiche bezahlen. Indirekt bin ich übrigens eigentlich auch für die negative Einkommenssteuer. So dass jeder etwa 300-400€ bekommt, Miete gibts dann von der Kommune. Nur würde ich eben Freibetrag 600€ machen. Wer darunter ist, bekommt eine negative Einkommenssteuer von 60% ausbezahlt, darüber gilt 20-30% Flattax.

Wenn es ums Einkommen geht, wollen sie alle durch Marktsteuern die Marktpreise künstlich erhöhen.
Ach was, würde eine progressive Einkommenssteuer machen und das gleich wieder als BGE oder so ausbezahlen, wäre es ja marktneutral in deinem Sinne. Marktsteuer sind das gleiche wie Subventionen. Preise von bestimmten "guten" oder "schlechten" Produkten sollen verringert oder gehoben werden. Gegen das waren bzw. sind aber eigentlich alle liberalen (von Österreichern bis Neoliberalen) Ökonomen, und ich glaub selbst ein Krugman oder Keynes waren dagegen. Naja...




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