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ag-soziale_marktwirtschaft - Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Eurokrise und der "Finanzhebel" ?

ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft

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Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Eurokrise und der "Finanzhebel" ?


Chronologisch Thread 
  • From: rubbeldekatz <rubbeldekatz AT news.piratenpartei.de>
  • To: ag-soziale_marktwirtschaft AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Ag-soziale_marktwirtschaft] Eurokrise und der "Finanzhebel" ?
  • Date: Thu, 27 Oct 2011 10:17:38 +0000
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-soziale_marktwirtschaft>
  • List-id: "Wirtschaft, Finanzen, Soziales - soziale Marktwirtschaft" <ag-soziale_marktwirtschaft.lists.piratenpartei.de>
  • Organization: Newsserver der Piratenpartei Deutschland - Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver


Für alle diejenigen, die in den letzten Tagen und Wochen den Überblick über die im Raum stehenden Summen verloren haben, gibt es eine schöne Graphik in der NY Times:

http://www.nytimes.com/imagepages/2011/10/22/opinion/20111023_DATAPOINTS.html?ref=opinion

Ich finde insbesondere den Punkt 7 "...One of many crisis unknowns" interessant, da er die dringende Notwendigkeit einer massiven Erhöhung der Transparenz veranschaulicht.
Die Vereinbarungen der letzten Nacht scheinen auf derselben unvollständigen Datenlage getroffen worden zu sein, so zu sagen, als ein weiterer verzweifelter Schuss ins Blaue.
Vielleicht sollten wir mal den Fokus der Diskussion weg von der Frage lenken, wie ein Zusammenbruch des Finanzsystems verhindert werden kann, und uns stärker der Frage widmen, wie dieser mit dem kleinsten Schaden für die Allgemeinheit verlaufen könnte?
Denn unabhängig davon, ob dieser verwegene Plan aufgeht, fehlt mir irgendeine Zukunfsperspektive.
Die Krönung des Ganzen sind ja wohl die Kredit-"versicherungen" (CDS); Banken verkaufen Versicherungen im vollen Bewusstsein, dass sie im Versicherungsfall nicht zahlen können, und andere Banken kaufen Versicherungen ohne sicherzustellen, dass diese im erstfall auch zu Verfügung stehen. Diese Praxis hatte ja bereits bei der amerikanischen Hypothekenkrise ins Verderben geführt und die ist ja nun schon ein bisschen her. Zum Glück können sich beide im Notfall auf politische Rettungsschirme verlassen. Sonst würde nachher noch das ganze System zusammenbrechen. Und da könnte wirklich keiner was für...

Also wenn das der künftige Modus vivendi ist, dann verzichte ich auf Rettung. Unsere Kanzlerin garantiert jedem Einlagen bis zu 100.000, das hat sie im Fernsehen gesagt und die wird ja wohl nicht lügen. Oder ist die Einlagensicherung eine Versicherung, die im Ernstfall garnicht gewährt werden kann...?




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