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ag-liquid-democracy - Re: [AG Liquid Democracy] Allgemeines Wahlrecht

ag-liquid-democracy AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Liquid Democracy in der Piratenpartei

Listenarchiv

Re: [AG Liquid Democracy] Allgemeines Wahlrecht


Chronologisch Thread 
  • From: Tobias <tobias AT antifuse.de>
  • To: Liquid Democracy in der Piratenpartei <ag-liquid-democracy AT lists.piratenpartei.de>
  • Subject: Re: [AG Liquid Democracy] Allgemeines Wahlrecht
  • Date: Tue, 19 Nov 2013 06:37:39 +0100
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/ag-liquid-democracy>
  • List-id: Liquid Democracy in der Piratenpartei <ag-liquid-democracy.lists.piratenpartei.de>

On 11/19/13 05:56, Der Moonopool wrote:
Am 19. November 2013 01:02 schrieb Thomas <entropy AT heterarchy.net>:

On 18.11.13 07:42, Tobias wrote:
ich frage mich wie das mit den Deligierten in anderen Parteien
funktioniert wenn man jemand anderen nicht mit der abgabe seiner Stimme
beauftragen darf.
in anderen Parteien werden Vertreter explizit von der
Mitgliederversammlung gewählt. Sie haben dann in der
Vertreterversammlung gleiches Stimmrecht

Stimmt, diesen Effekt habe ich in dem Vergleich hier
http://moonopool.wordpress.com/2013/11/17/saa043-1-fsv-liquid-05-gegen-spvgg-reprasentativ/
noch
gar nicht berücksichtigt. Dass dieser themenübergreifende Oligarchien
bildende Prozess bereits innerparteilich einsetzt, hätte dort gut
reingepasst.



Mit persönlich ist egal wie viele davon aus finanziellen gründen
gebrauch machen wollen würden da ich denke dass man mehr Beteiligung
erhält indem man die Hürden dafür herabsetzt.
mE wirst du dich wundern, wie wenige du damit gerade auf Bezirks/KV
Ebene mehr mobilisieren kannst.

Da könnte Thomas, leider, absolut Recht haben. Wenn man überlegt, dass
trotz zweier Aufregerthemen maximal 370 Piraten dafür gestimmt haben, einen
Antrag in Bremen auf die TO zu setzen (bei über 1100 Rücksendungen), dann
lässt das schon einige Schlüsse zu. Und das bei vergleichsweise schmalem
Antragsbuch... Das lässt zum Einen erkenne, dass auch LimeSurvey noch zu
komplex ist (ich vermute vor allem wegen des Einmaltokens) und dass
andererseits gesenkte Hürden die Beteiligung nicht notwendig erhöhen, denn
nach Neumarkt sind mehr Leute gefahen. Das mal genauer anzuschauen würde
sicher lohnen. Kommt vermutlich in Teil 2 des Blogartikels oben.
Traurig.Ich kenn dass im Prinzip ja schon. Auf dem letzten Parteitag wollte ich per Satzungsänderung die Vorstände dazu verpflichten die Möglichkeit zur verschlüsselten Kommunikation (mit einem Medium ihrer Wahl e.g. pgp/bitmessage/rethroshare) anzubieten. Was im allgemeinen keinen großen Anklang fand. Für einige sind dann einfach der Hochwasserschutz als Populär politisches Thema verlockender :-(

Was ich schon auf einem Landesparteitag erlegt habe und was ich für eine Anmaßung der Versammlung hielt war die Tagesordnung zu ändern und Anträge die Masse an LimeSurvey teilnehmer für die Abstimmung ausgewählt hatten so weit nach hinten zu verschieben dass sie nicht mehr behandelt wurden. Hier entscheidet die kleine Gruppe der reise willigen und reise fähigen (un)willentlich ignorant über die Themen der Partei.
Wenn ich so etwas erlebe vergeht es mir an der Survey teilzunehmen.

Gruß Tobi

Lieben Gruß,
Dirk
@moonopool







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