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wahlprogramm - Re: [Wahlprogramm] EZB Urteil des BVGer

wahlprogramm AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Wahlprogramm mailing list

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Re: [Wahlprogramm] EZB Urteil des BVGer


Chronologisch Thread 
  • From: Frank Roeder <frank-roeder AT gmx.net>
  • To: wahlprogramm AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Wahlprogramm] EZB Urteil des BVGer
  • Date: Sat, 08 Feb 2014 13:04:32 +0100
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/wahlprogramm>
  • List-id: <wahlprogramm.lists.piratenpartei.de>


Am 08.02.2014 12:16, schrieb Patrik Pekrul:
Am 08.02.2014 um 11:27 schrieb "Frank Roeder" <frank-roeder AT gmx.net>:

Am 08.02.2014 01:04, schrieb Piratos:
Am 07.02.2014 22:28, schrieb Frank Roeder:
wer aber meint die Propaganda der Finanzwirtschaft nachplappern zu
müssen, ist aus meiner Sicht eindeutig falsch bei den Piraten.
sagt "unser" EODFrank, der auch schreibt:

die ist die Notenbank und hat Geld ohne Limit und wenn nicht dann
druckt sie einfach weches, denn die dürfen das und ja genau das gibt
die pöse pöse Inflation
Weder druckt die EZB Geld, noch kann man mit Zentralbankgeld Inflation
auslösten, so was labert nur "die Propaganda der Finanzwirtschaft" und
halt EODFrank Roeder :)

die allgemein gültige Metapher "Geld drucken" bezieht sich in einem Schuldgeldsystem
selbstverständlich nicht nur auf Zentralbankgeld, sondern erhöht in einer funktionierenden
Volkswirtschaft auch M1-M3, aber mit Esoterikern muss ich darüber auch nicht weiter
"labern", weil es sinnlos ist.
1. Zumindest wissen die "Esoteriker", dass Zentralbankgeld nicht in den
Wirtschaftskreislauf gelangt, und somit gar keine Inflation auslösen kann.

2. Auch die Erhöhung des Giralgeldes/Kreditvolumens löst keine Inflation aus,
solange es nicht nachfragewirksam wird, sondern nur um Finanzsektor versackt.

3. Wer es nicht glaubt, braucht sich nur die Geldmengenentwicklung der
letzten Jahre anzuschauen, oder sich mal wissenschaftlich damit zu
beschäftigen:
http://wiki.piratenpartei.de/AG_Geldordnung_und_Finanzpolitik/ThemaHyperinflationsgespenst

Oder:
http://wiki.piratenpartei.de/AG_Geldordnung_und_Finanzpolitik/ThemaGeldpolitik

Nichts von den "üblichen" Zusammenhängen lässt sich faktisch nachweisen -
aber das ist wohl kein Grund den Nonsense immer weiter zu kolportieren anstatt selbst
nachzudenken.

Aber es bringt auch nichts mit "Dampfplauderern" darüber zu "labern", die das
Geldsystem nur oberflächlichen verstehen und daher die Propaganda der Finanzindustrie
nachplappern. ;-)


wenn du mir damit sagen willst, dass in Europa eben keine (Hyper)Inflation droht und eine (höhere) Staatsverschuldung auch kein Problem darstellt, solange die Zinsen niedrig sind und bleiben, ist ja alles gut und es ist allerdings erklärtes Ziel der EZB mit ihren Massnahmen die Inflation auf 2% zu bringen:

http://www.dw.de/niedrige-inflation-setzt-ezb-erneut-unter-druck/a-17410332 und das machen die auch so, selbst wenn das für die "Dampfplauderer" der AG Geldordnung mit ihrem oberflächlichen Verständniss des Geldsystems "Nonsens" sein mag und das deutsche BVerfG (nach aktueller Gesetzeslage) zu Recht Bedenken anmeldet, aber hier eben auch nicht zuständig ist.

es gibt zudem insbesondere in Deutschland den Trend zu behaupten, die niedrigen Zinsen werden auf Dauer ein Problem und gerade konservative Kreise der Finanzindustrie (inkl. der AfD) erzählen das und für Lebens- und private Rentenversicherer stimmt das sogar, aber da ist mein Beileid eher begenzt.
warum das Geld nicht bei den Verbrauchern ankommt, hat verschiedene Gründe, einen Einlagensicherungsfond wie er bei Versicherungen übrigens bereits existiert, ist (europaweit) bekanntlich erst im Aufbau, damit bei Insolvenzen von Banken eben gerade nicht mehr der Steuerzahler aufkommen muss.

MfG Frank





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