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nrw-duisburg - [NRW-Duisburg] CO Pipeline

nrw-duisburg AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Infos für Duisburger Piraten

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[NRW-Duisburg] CO Pipeline


Chronologisch Thread 
  • From: ulrics <ulrics AT gmx.de>
  • To: Infos für Duisburger Piraten <nrw-duisburg AT lists.piratenpartei.de>
  • Subject: [NRW-Duisburg] CO Pipeline
  • Date: Sun, 15 Apr 2012 11:28:51 +0200
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-duisburg>
  • List-id: Infos für Duisburger Piraten <nrw-duisburg.lists.piratenpartei.de>

Wo findet man denn die offizielle Risikountersuchung.
Solange ich die nicht gesehen habe sehe ich ein sehr hohes Risiko für CO-Pipeline. Insbesondere, wo Duisburg schon bewiesen hat wie gut es Risiken abschätzen kann und der OB Duisburg als beteiligter in der Planfeststellung beteilig war.

@HP Auf Grund von was bist du da so sicher?

Am 15.04.2012 10:58, schrieb Hans-Peter Weyer:
> Die Pipeline ist die sicherste Methode.

Es sind auf jeden Fall deutlich kleinere Mengen. Insbesondere, wenn ein Tank reißt.

Wenn ein LKW verunglückt konnte das selbe passiert, was bei einer Undichtigkeit der CO-Pipeline passiert nur im kleineren Maßstab.
- Ersticken CO wirkt genauso wie Blausäure
- Explosion (http://de.wikipedia.org/wiki/Explosionsgrenze)
- Brennbar

Am 15.04.2012 09:38, schrieb Thorpirat:

Ahoi,

welche alternativen Transportmöglichkeiten gibt es (Bahn, LKW) und sind
diese sicherer? Was würde passieren, wenn ein LKW mit CO verunglücken
würde?



Wo kann man das Positionspapier denn finden?

Allein in der Führung der CO-Pipeline sehe ich ein Risiko. Für eine Giftgaspipeline sollte immer die kürzeste Strecke genommen werden und wenn es kein Risiko ist, warum läuft die Pipeline dann nicht durch Düsseldorf?
Zum Beispiel wäre eine Verlauf durch den Rhein möglich gewesen, wo ein Leck sofort auffallen würde.

Was für Sicherheitszertifikate?

Und wie sieht das Restrisiko aus?

Auf welcher Grundlage wurden die 100 m berechnet?
Und es gibt immer ein Risiko, wobei die Wahrschienlichkeit für den Eintritt natürlich deutlich abnimmt mit zunehmender Entfernung.

Soweit ich weiß soll die Pipeline Notfallschließer haben. Diese könnten selbstverständlich ausfallen.
Schlimmstes Szenario wäre also eine großes Leck lässt das gesamte CO austreten. Dabei ist natürlich die Länge zu berücksichtigen und der Anfangsdruck. Dann könnte es Windstill sein.
Zudem ist nicht nur Wohnbebauung relevant, sondern auch wie dicht Menschen an die Pipeline kommen.

Diese führt ja auch unter Straßen entlang.
Nehmen wir mal folgendes Szenario eine LKW mit Benzin ist im Sommer unterwegs. Die Straße ist von einer CO-Wolke bedeckt, die auch nicht verweht da windstill. LKW-Fahrer stirbt durch das Giftgas am Steuer und rast mit dem LKW in ein Haus.
Oder eine Schulklasse, die in der schönen Natur wandert nur leider ist die Leitung undicht.

Dann noch die Frage, wie die Leitung gegen Terroristen gesichert ist.



Am 14.04.2012 22:01, schrieb Hans-Peter Weyer:
> @Dirk,
> zur CO-Pipeline kommt vermutlich morgen ein Positionspapier zur Abstimmung. Das mag anders aussehen, als die BI das erhofft. Ich habe mich mit den Umwelt-Fachleuten dazu unterhalten. Die CO-Pipeline ist KEIN RISIKO. Was anzuprangern ist, ist wieder einmal das "Hintenrum-Geeiere" der Verantwortlichen. Aufgrund der Sicherheitszertifikate, die bereits vorgelegt wurden und die Grundsicherheit weit übertreffen, haben offensichtlich sogar die Grünen den Antrag von Bayer durchgewunken.
> Was wir herausfinden sollten ist der genaue Weg der Pipeline. Solange Sie rund hundert Meter von bebautem Gebiet entfernt bleibt, kann nicht einmal eine gebrochene Pipeline den Menschen in der Gegend gefährlich werden.
> Ich werde morgen noch weitere Informationen bekommen.
> Den Brief der BI sollten wir nicht beantworten, sondern mit dem (möglichen) Positionspapier und den Informationen, gemeinsam mit dem Fachmann, einen Gesprächstermin mit der BI vereinbaren.
>




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