nrw-ak-tierschutz AT lists.piratenpartei.de
Betreff: Mailingliste des Arbeitskreis Tierschutz NRW
Listenarchiv
- From: Julia von der Ahe <arduinna369 AT gmx.de>
- To: Mailingliste des Arbeitskreis Tierschutz NRW <nrw-ak-tierschutz AT lists.piratenpartei.de>
- Subject: Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers
- Date: Sun, 06 May 2012 13:18:59 +0200
- List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-ak-tierschutz>
- List-id: Mailingliste des Arbeitskreis Tierschutz NRW <nrw-ak-tierschutz.lists.piratenpartei.de>
Nein das hat nichts mit Ekel zu tun.
Es erschließt sich mir rein rational nicht, wie man den sexuellen Verkehr mit Schutzbefohlenen zur Diskuission stellen kann.
Das ist jetzt nicht böse gemeint aber was du geschrieben hast klingt einfach nur wie "wir schreiben jetzt irgendwas zusammen, was so klingt als würden wir uns für den Schutz der Tiere in diesem Punkt einsetzen, aber es ändert sich nichts in der aktuellen Problematik und somit treten wir auch keinem auf die Füße"
Diese 3 Punkten bewirken nichts zum Schutz der Tiere. Es wäre ein Tropfen auf den heißen Stein, genau die Art von Politik die wir den etablierten Parteien vorwerfen, die einfach schnell irgendwas beschließen ohne sich wirklich um die Probleme zu kümmern.
Das führt in meinem Augen den Zweck des AK ad absurdum, denn mit einer solchen Forumlierung distanzieren wir uns zusätzlich auch noch ausdrücklich von den Punkten der seriösen Tierschutzorganisationen und zwar im negativen Sinne. Jetzt kann man natürlich einwerfen das wir alle Seiten beleuchten müssen. Wir sind aber der AK TierSCHUTZ und nicht der AK "wirmachensallenrecht"
Wenn wir solche Beschlüsse treffen müssten, dann treffen wir besser gar keine, das wäre ehrlicher.
Am 06.05.2012 12:50, schrieb Carsten Knorr:
Ich will mich gar nicht mit dir streiten.
Es klingt nur so, als wärst du emotional gegen "irgendwas", aber nicht objektiv. Nenn die Dinge ruhig beim Namen und teile uns mit, was du mit deinem Gewissen nicht vereinbaren kannst.
Ist es der Ekel?
Oder zweifelst du daran, dass Tierärzte, Psychologen und Neurologen dazu in der Lage sind, festzustellen, wann ein Tier objektiv leidet und wann nicht?
Was spricht dagegen, sich zunächst gegen die drei unten genannten Punkte zu richten?
Grüße
Carsten
Am 06.05.2012 12:28, schrieb Julia von der Ahe:
Die Begründung habe ich dir doch schon geliefert.
/"wenn ich die schreiben würde, klänge das so als ob ich irgendetwas davon gutheiße oder akzeptable finde und das kann ich einfach nicht mit meinem Gewissen vereinbaren"/
Am 06.05.2012 12:23, schrieb Carsten Knorr:
Naja. Das läuft hier alls nur über das geschriebene Wort. Seit Wochen tippe ich nur Zeug in meinen PC, immer wieder das selbe. Gesetze, Anträge, Emails, Artikel....
Warum nennst du die Fragen und Vorschläge nicht?
Es geht hier auch darum, das Gewissen zu verbiegen. Eher im Gegenteil darum, das Tierleid zu reduzieren und zu bekämpfen ohne dabei das schlechte Gewissen haben zu müssen, jemanden unfair und vorschnell die Freiheit begrenzt zu haben.
Carsten
Am 06.05.2012 12:14, schrieb Julia von der Ahe:
Sorry, kann ich nichts zu schreiben, hab gerade probiert und echt mit mir gerungen. :-(
Hätte da zwar Fragen und sachliche(!) Vorschläge zu, aber wenn ich die schreiben würde, klänge das so als ob ich irgendetwas davon gutheiße oder akzeptable finde und das kann ich einfach nicht mit meinem Gewissen vereinbaren.
Gerade hier auf ner Mailingliste finde ich so ein Thema echt heikel weil man nie weiß das geschriebene Wort gemeint ist. Vielleicht mal im persönlichen Gespräch, okay?
Am 06.05.2012 12:03, schrieb Carsten Knorr:
Hallo zusammen,
folgender Minimalkonsens wurde gestern in einem Gespräch zwischen zwei Tierschützerinnen, zwei Zoophilen und zwei Piraten gefunden.
Der Anspruch ist nicht, das Thema hier umfassend zu klären, sondern lediglich die Basis für eine differenzierte Aufarbeitung der Problematik bieten.
Das ist nur ein Entwurf, der auf meinen Mist gewachsen ist und ich bitte allerseits um möglichst harsches Feedback.
Grüße
Carsten
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Die Piraten NRW vertreten die Auffassung, dass Tiere besser vor Zoosadismus geschützt werden müssen. Um dies zu erreichen, ist es notwendig, den Begriff zu beleuchten und sich mit seinen Erscheinungsformen vertraut zu machen, um diese dann beurteilen zu können.
Zoosadismus beschreibt vom Menschen begangene sexuelle Akte an Tieren, die dem betreffenden Tier Leid zufügen. Gesetzlich geschützt sind Tier allerdings nur vor Übergriffen, die ihnen "erhebliches Leid", also akute körperliche Verletzungen zufügen, geschützt. Psychische Schäden, also auftretende Verhaltensauffälligkeiten werden hierbei derzeitig vom Gesetz nicht berücksichtigt.
Es gilt ausführlich und wissenschaftlich zu klären, inwieweit der Begriff "Tierleid" erweitert werden muss, also auch, ob es unter Umständen zu sexuellen Akten zwischen Mensch und Tier kommen kann, die einvernehmlich sind. Hier soll es vor allem zunächst um die sexuellen Handlungen gehen, bei denen der Mensch sich passiv verhält.
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Die Piraten setzen sich dafür ein, dass die sexuellen Handlungen von Menschen an Tieren, mit denen sie sich nicht in einem offensichtlichen Vertrauensverhältnis befinden, generell als Verstoß gegen das Tierschutzgesetz zu ahnden sind.
Hierzu zählen insbesondere:
- Das Betreiben und Nutzen von sogenannten Tierbordellen, also Einrichtungen, wo Tierhalter gegen Zahlung Interessierten ihre Tiere für das Ausüben sexueller Akte zur Verfügung stellen
- Das Inserieren von Kontaktanzeigen in Printmedien oder Internet, die das Ziel haben, Tiere zum Sex anzubieten oder vermittelt zu bekommen
- Das sogenannte "fence-hopping", also das Betreten fremder Grundstücke mit der Absicht sexuelle Handlungen an Tieren zu begehen, was derzeitig lediglich als Hausfriedensbruch behandelt wird
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- [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, Carsten Knorr, 06.05.2012
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, David Z ., 06.05.2012
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, Carsten Knorr, 06.05.2012
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, Julia von der Ahe, 06.05.2012
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, Carsten Knorr, 06.05.2012
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, Julia von der Ahe, 06.05.2012
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, Carsten Knorr, 06.05.2012
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, Julia von der Ahe, 06.05.2012
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, David Z ., 06.05.2012
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, Julia von der Ahe, 06.05.2012
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, David Z ., 06.05.2012
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, Julia von der Ahe, 06.05.2012
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, Klaus Reuter, 06.05.2012
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, David Z ., 06.05.2012
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, Julia von der Ahe, 06.05.2012
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, Carsten Knorr, 06.05.2012
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, Julia von der Ahe, 06.05.2012
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, Julia von der Ahe, 06.05.2012
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, Claudia, 07.05.2012
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, Stephan aka dog, 07.05.2012
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, Carsten Knorr, 06.05.2012
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, David Z ., 06.05.2012
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