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nrw-ak-tierschutz - [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers

nrw-ak-tierschutz AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Mailingliste des Arbeitskreis Tierschutz NRW

Listenarchiv

[nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers


Chronologisch Thread 
  • From: Carsten Knorr <carsten187.piraten.nrw AT googlemail.com>
  • To: Mailingliste des Arbeitskreis Tierschutz NRW <nrw-ak-tierschutz AT lists.piratenpartei.de>, Kathrin <ka_hess AT t-online.de>
  • Subject: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers
  • Date: Sun, 06 May 2012 12:03:00 +0200
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-ak-tierschutz>
  • List-id: Mailingliste des Arbeitskreis Tierschutz NRW <nrw-ak-tierschutz.lists.piratenpartei.de>

Hallo zusammen,
folgender Minimalkonsens wurde gestern in einem Gespräch zwischen zwei Tierschützerinnen, zwei Zoophilen und zwei Piraten gefunden.

Der Anspruch ist nicht, das Thema hier umfassend zu klären, sondern lediglich die Basis für eine differenzierte Aufarbeitung der Problematik bieten.

Das ist nur ein Entwurf, der auf meinen Mist gewachsen ist und ich bitte allerseits um möglichst harsches Feedback.

Grüße
Carsten


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Die Piraten NRW vertreten die Auffassung, dass Tiere besser vor Zoosadismus geschützt werden müssen. Um dies zu erreichen, ist es notwendig, den Begriff zu beleuchten und sich mit seinen Erscheinungsformen vertraut zu machen, um diese dann beurteilen zu können.

Zoosadismus beschreibt vom Menschen begangene sexuelle Akte an Tieren, die dem betreffenden Tier Leid zufügen. Gesetzlich geschützt sind Tier allerdings nur vor Übergriffen, die ihnen "erhebliches Leid", also akute körperliche Verletzungen zufügen, geschützt. Psychische Schäden, also auftretende Verhaltensauffälligkeiten werden hierbei derzeitig vom Gesetz nicht berücksichtigt.

Es gilt ausführlich und wissenschaftlich zu klären, inwieweit der Begriff "Tierleid" erweitert werden muss, also auch, ob es unter Umständen zu sexuellen Akten zwischen Mensch und Tier kommen kann, die einvernehmlich sind. Hier soll es vor allem zunächst um die sexuellen Handlungen gehen, bei denen der Mensch sich passiv verhält.
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Die Piraten setzen sich dafür ein, dass die sexuellen Handlungen von Menschen an Tieren, mit denen sie sich nicht in einem offensichtlichen Vertrauensverhältnis befinden, generell als Verstoß gegen das Tierschutzgesetz zu ahnden sind.
Hierzu zählen insbesondere:
- Das Betreiben und Nutzen von sogenannten Tierbordellen, also Einrichtungen, wo Tierhalter gegen Zahlung Interessierten ihre Tiere für das Ausüben sexueller Akte zur Verfügung stellen
- Das Inserieren von Kontaktanzeigen in Printmedien oder Internet, die das Ziel haben, Tiere zum Sex anzubieten oder vermittelt zu bekommen
- Das sogenannte "fence-hopping", also das Betreten fremder Grundstücke mit der Absicht sexuelle Handlungen an Tieren zu begehen, was derzeitig lediglich als Hausfriedensbruch behandelt wird
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http://wiki.piratenpartei.de/NRW:Arbeitskreis/Tierschutz





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