nrw-ak-tierschutz AT lists.piratenpartei.de
Betreff: Mailingliste des Arbeitskreis Tierschutz NRW
Listenarchiv
- From: "Michael Kiok" <mki AT wuestbox.ping.de>
- To: "Mailingliste des Arbeitskreis Tierschutz NRW" <nrw-ak-tierschutz AT lists.piratenpartei.de>
- Subject: Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers
- Date: 6 May 2012 16:44:11 +0200
- List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/nrw-ak-tierschutz>
- List-id: Mailingliste des Arbeitskreis Tierschutz NRW <nrw-ak-tierschutz.lists.piratenpartei.de>
Ja, finde ich hast Du gut zusammengefaßt.
Schöne Grüße
Michael
On 06.05.2012 12:03, Carsten Knorr wrote:
Hallo zusammen,
folgender Minimalkonsens wurde gestern in einem Gespräch zwischen zwei
Tierschützerinnen, zwei Zoophilen und zwei Piraten gefunden.
Der Anspruch ist nicht, das Thema hier umfassend zu klären, sondern
lediglich die Basis für eine differenzierte Aufarbeitung der Problematik
bieten.
Das ist nur ein Entwurf, der auf meinen Mist gewachsen ist und ich bitte
allerseits um möglichst harsches Feedback.
Grüße
Carsten
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Die Piraten NRW vertreten die Auffassung, dass Tiere besser vor
Zoosadismus geschützt werden müssen. Um dies zu erreichen, ist es
notwendig, den Begriff zu beleuchten und sich mit seinen
Erscheinungsformen vertraut zu machen, um diese dann beurteilen zu können.
Zoosadismus beschreibt vom Menschen begangene sexuelle Akte an Tieren,
die dem betreffenden Tier Leid zufügen. Gesetzlich geschützt sind Tier
allerdings nur vor Übergriffen, die ihnen "erhebliches Leid", also akute
körperliche Verletzungen zufügen, geschützt. Psychische Schäden, also
auftretende Verhaltensauffälligkeiten werden hierbei derzeitig vom
Gesetz nicht berücksichtigt.
Es gilt ausführlich und wissenschaftlich zu klären, inwieweit der
Begriff "Tierleid" erweitert werden muss, also auch, ob es unter
Umständen zu sexuellen Akten zwischen Mensch und Tier kommen kann, die
einvernehmlich sind. Hier soll es vor allem zunächst um die sexuellen
Handlungen gehen, bei denen der Mensch sich passiv verhält.
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Die Piraten setzen sich dafür ein, dass die sexuellen Handlungen von
Menschen an Tieren, mit denen sie sich nicht in einem offensichtlichen
Vertrauensverhältnis befinden, generell als Verstoß gegen das
Tierschutzgesetz zu ahnden sind.
Hierzu zählen insbesondere:
- Das Betreiben und Nutzen von sogenannten Tierbordellen, also
Einrichtungen, wo Tierhalter gegen Zahlung Interessierten ihre Tiere für
das Ausüben sexueller Akte zur Verfügung stellen
- Das Inserieren von Kontaktanzeigen in Printmedien oder Internet, die
das Ziel haben, Tiere zum Sex anzubieten oder vermittelt zu bekommen
- Das sogenannte "fence-hopping", also das Betreten fremder Grundstücke
mit der Absicht sexuelle Handlungen an Tieren zu begehen, was derzeitig
lediglich als Hausfriedensbruch behandelt wird
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- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, (fortgesetzt)
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, Carsten Knorr, 06.05.2012
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, Julia von der Ahe, 06.05.2012
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, David Z ., 06.05.2012
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, Julia von der Ahe, 06.05.2012
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, David Z ., 06.05.2012
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, Julia von der Ahe, 06.05.2012
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, Klaus Reuter, 06.05.2012
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, David Z ., 06.05.2012
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, Julia von der Ahe, 06.05.2012
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, Carsten Knorr, 06.05.2012
- Re: [nrw-ak-tierschutz] ENTWURF eines Positionspapiers, Stephan aka dog, 07.05.2012
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