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crew-hauptmann-von-koepenick - Re: [Crew-Hauptmann-von-Koepenick] Öffentlichkeitsarbeit

crew-hauptmann-von-koepenick AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Crew-hauptmann-von-koepenick mailing list

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Re: [Crew-Hauptmann-von-Koepenick] Öffentlichkeitsarbeit


Chronologisch Thread 
  • From: Jan Hemme <jan.hemme.berlin AT googlemail.com>
  • To: crew-hauptmann-von-koepenick AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Crew-Hauptmann-von-Koepenick] Öffentlichkeitsarbeit
  • Date: Tue, 11 Oct 2011 10:52:50 +0200
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/crew-hauptmann-von-koepenick>
  • List-id: <crew-hauptmann-von-koepenick.lists.piratenpartei.de>

Hallo,

es ist ja wohl Konsens, dass Nazis in der Piratenpartei nichts zu suchen haben.

Solange er seiner NPD-Vergangenheit abgeschworen hat, und das muss er jetzt natürlich um so deutlicher tun, habe ich kein Problem damit, dass er als Geläuterter in der Piratenpartei ist. Wenn er sich im Bereich Antifaschismus engagiert, können seine persönlichen Erfahrungen sogar hilfreich sein, da er die Denkweise der Rechten verstehen dürfte und der gegenüber Ausstiegswilligen eine gewisse Glaubwürdigkeit mitbringen könnte.

Allerdings hat er den Piraten, gerade was gelebte Transparenz angeht, natürlich einen Bärendienst erwiesen. Die Medien werden sich möglicherweise begierig drauf stürzen - zu einem gewissen Grad sogar berechtigt ("Wasser predigen und Wein trinken!").

Gruss,
JH



On 11. Oct 2011, at 10:25 , Monika Belz wrote:

Am 11.10.2011 09:45, schrieb Pirate Pier:
Hallo alle,

mir ist die Diskussion darüber unklar. Es geht um irgendwelchen Kram, der neun Jahre her ist und nicht um aktuelle Dinge. Die MeckPomm-Satzung verweist in quasi allen wichtigen Punkten auf die Bundessatzung. Und in der steht:

- Totalitäre, diktatorische und faschistische Bestrebungen jeder Art lehnt die Piratenpartei Deutschland entschieden ab.
- Mitglied der Piratenpartei Deutschland kann jeder Deutsche […] werden, [… der] die Grundsätze sowie die Satzung der Piratenpartei Deutschland anerkennt.
- Die gleichzeitige Mitgliedschaft in der Piratenpartei Deutschland und bei einer anderen (mit ihr im Wettbewerb stehenden) Partei oder Wählergruppe ist nicht ausgeschlossen.
- Die Mitgliedschaft in einer Organisation oder Vereinigung, deren Zielsetzung den Zielen der Piratenpartei Deutschland widerspricht, ist nicht zulässig.

Sprich: Wäre er jetzt NPD-Mitglied, dürfte er kein Mitglied sein. War er es früher, ist dies vollkommen egal.


Ansonsten gilt wohl das:

Michael Rudolph, Vorstandsvorsitzender des Landesverband nahm Stellung:

„Wir als Piraten befürworten den Ausstieg aus extremen Parteien. Niemand, der aus seinen Fehlern gelernt hat, sollte wegen seiner Vergangenheit verurteilt werden. In einer Gesellschaft, in der durch die digitalen Kommunikationsmethoden keine Informationen mehr verloren gehen, müssen wir eine Gesellschaft anstreben, in der Fehler verziehen werden können, offener mit diesen umgehen und Menschen sich an ihren gegenwärtigen Taten messen lassen.“

Michael Rudolph dazu weiter:

"Wir bedauern und kritisieren, dass Matthias seine ehemalige Mitgliedschaft nicht viel früher publik gemacht und einen offenen Umgang damit gepflegt hat. Dies wäre im Sinne der Transparenz, eine der Kernforderungen der Piraten, gegenüber den Wählern als auch den Mitglieder der Piratenpartei angebracht gewesen."

http://piratenpartei-mv.de/stellungnahme-zur-früherer-npd-mitgliedschaft-des-vorstandsmitglieds-matthias-bahner




Ciao,
Oliver

Hallo Oliver,

dieser "irgendwelche Kram" bezieht sich auf die Mitgliedschaft in der NPD einer Partei über deren Ziele ich hier ja nicht länger etwas ausführen muss oder habt ihr schon die Wahlplakate in Berlin vergessen? Es geht nicht um die Mitgliedschaft bei den Piraten, ja jeder kann sich ändern, das halte ich auch für richtig.

Was nicht geht in einer Partei, die sich der Transparenz verschrieben hat, dass man seine frühere Parteizugehörigkeit verschweigt und erst nach Annahme einer Wahl inkl. Mandat mit dieser Tatsache herausrückt. Wer sich ändern will, der wird zu seiner Vergangenheit stehen und wird dies, wenn er dann Ämter und Mandate anstrebt, offenkundig verlautbaren lassen.

Also nochmal zum Mitschreiben es geht nicht darum, dass er als früheres NPD-Mitlglied kein Piratenpartei-Mitglied sein dürfte, das ist Quark mit Soße, es geht darum, dass er bei der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern die Piraten und die Wähler nicht von seiner früheren Mitgliedschaft in Kenntnis gesetzt hat. Das ist der Knackpunkt, dass ist das Problem, das Verschweigen und somit gewählt zu werden, ohne dass die Wähler über diese Mitgliedschaft bescheid wissen.

Und es fällt mir sehr schwer zu glauben, man will sich ändern, wenn man über seine Vergangenheit schweigt.

Moni
--
Crew-Hauptmann-von-Koepenick mailing list
Crew-Hauptmann-von-Koepenick AT lists.piratenpartei.de
https://service.piratenpartei.de/listinfo/crew-hauptmann-von-koepenick




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