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crew-hauptmann-von-koepenick - Re: [Crew-Hauptmann-von-Koepenick] Öffentlichkeitsarbeit

crew-hauptmann-von-koepenick AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Crew-hauptmann-von-koepenick mailing list

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Re: [Crew-Hauptmann-von-Koepenick] Öffentlichkeitsarbeit


Chronologisch Thread 
  • From: Monika Belz <loreena1968 AT gmx.de>
  • To: crew-hauptmann-von-koepenick AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Crew-Hauptmann-von-Koepenick] Öffentlichkeitsarbeit
  • Date: Tue, 11 Oct 2011 10:25:46 +0200
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/crew-hauptmann-von-koepenick>
  • List-id: <crew-hauptmann-von-koepenick.lists.piratenpartei.de>

Am 11.10.2011 09:45, schrieb Pirate Pier:
Hallo alle,

mir ist die Diskussion darüber unklar. Es geht um irgendwelchen Kram, der
neun Jahre her ist und nicht um aktuelle Dinge. Die MeckPomm-Satzung verweist
in quasi allen wichtigen Punkten auf die Bundessatzung. Und in der steht:

- Totalitäre, diktatorische und faschistische Bestrebungen jeder Art lehnt
die Piratenpartei Deutschland entschieden ab.
- Mitglied der Piratenpartei Deutschland kann jeder Deutsche […] werden, […
der] die Grundsätze sowie die Satzung der Piratenpartei Deutschland anerkennt.
- Die gleichzeitige Mitgliedschaft in der Piratenpartei Deutschland und bei
einer anderen (mit ihr im Wettbewerb stehenden) Partei oder Wählergruppe ist
nicht ausgeschlossen.
- Die Mitgliedschaft in einer Organisation oder Vereinigung, deren
Zielsetzung den Zielen der Piratenpartei Deutschland widerspricht, ist nicht
zulässig.

Sprich: Wäre er jetzt NPD-Mitglied, dürfte er kein Mitglied sein. War er es
früher, ist dies vollkommen egal.


Ansonsten gilt wohl das:

Michael Rudolph, Vorstandsvorsitzender des Landesverband nahm Stellung:

„Wir als Piraten befürworten den Ausstieg aus extremen Parteien. Niemand, der
aus seinen Fehlern gelernt hat, sollte wegen seiner Vergangenheit verurteilt
werden. In einer Gesellschaft, in der durch die digitalen
Kommunikationsmethoden keine Informationen mehr verloren gehen, müssen wir
eine Gesellschaft anstreben, in der Fehler verziehen werden können, offener
mit diesen umgehen und Menschen sich an ihren gegenwärtigen Taten messen
lassen.“

Michael Rudolph dazu weiter:

"Wir bedauern und kritisieren, dass Matthias seine ehemalige Mitgliedschaft nicht
viel früher publik gemacht und einen offenen Umgang damit gepflegt hat. Dies wäre im
Sinne der Transparenz, eine der Kernforderungen der Piraten, gegenüber den Wählern als
auch den Mitglieder der Piratenpartei angebracht gewesen."

http://piratenpartei-mv.de/stellungnahme-zur-früherer-npd-mitgliedschaft-des-vorstandsmitglieds-matthias-bahner




Ciao,
Oliver

Hallo Oliver,

dieser "irgendwelche Kram" bezieht sich auf die Mitgliedschaft in der NPD einer Partei über deren Ziele ich hier ja nicht länger etwas ausführen muss oder habt ihr schon die Wahlplakate in Berlin vergessen? Es geht nicht um die Mitgliedschaft bei den Piraten, ja jeder kann sich ändern, das halte ich auch für richtig.

Was nicht geht in einer Partei, die sich der Transparenz verschrieben hat, dass man seine frühere Parteizugehörigkeit verschweigt und erst nach Annahme einer Wahl inkl. Mandat mit dieser Tatsache herausrückt. Wer sich ändern will, der wird zu seiner Vergangenheit stehen und wird dies, wenn er dann Ämter und Mandate anstrebt, offenkundig verlautbaren lassen.

Also nochmal zum Mitschreiben es geht nicht darum, dass er als früheres NPD-Mitlglied kein Piratenpartei-Mitglied sein dürfte, das ist Quark mit Soße, es geht darum, dass er bei der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern die Piraten und die Wähler nicht von seiner früheren Mitgliedschaft in Kenntnis gesetzt hat. Das ist der Knackpunkt, dass ist das Problem, das Verschweigen und somit gewählt zu werden, ohne dass die Wähler über diese Mitgliedschaft bescheid wissen.

Und es fällt mir sehr schwer zu glauben, man will sich ändern, wenn man über seine Vergangenheit schweigt.

Moni




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