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crew-hauptmann-von-koepenick - Re: [Crew-Hauptmann-von-Koepenick] Öffentlichkeitsarbeit

crew-hauptmann-von-koepenick AT lists.piratenpartei.de

Betreff: Crew-hauptmann-von-koepenick mailing list

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Re: [Crew-Hauptmann-von-Koepenick] Öffentlichkeitsarbeit


Chronologisch Thread 
  • From: Pirate Pier <piratepier AT googlemail.com>
  • To: crew-hauptmann-von-koepenick AT lists.piratenpartei.de
  • Subject: Re: [Crew-Hauptmann-von-Koepenick] Öffentlichkeitsarbeit
  • Date: Tue, 11 Oct 2011 09:45:26 +0200
  • List-archive: <https://service.piratenpartei.de/pipermail/crew-hauptmann-von-koepenick>
  • List-id: <crew-hauptmann-von-koepenick.lists.piratenpartei.de>

Hallo alle,

mir ist die Diskussion darüber unklar. Es geht um irgendwelchen Kram, der
neun Jahre her ist und nicht um aktuelle Dinge. Die MeckPomm-Satzung verweist
in quasi allen wichtigen Punkten auf die Bundessatzung. Und in der steht:

- Totalitäre, diktatorische und faschistische Bestrebungen jeder Art lehnt
die Piratenpartei Deutschland entschieden ab.
- Mitglied der Piratenpartei Deutschland kann jeder Deutsche […] werden, […
der] die Grundsätze sowie die Satzung der Piratenpartei Deutschland anerkennt.
- Die gleichzeitige Mitgliedschaft in der Piratenpartei Deutschland und bei
einer anderen (mit ihr im Wettbewerb stehenden) Partei oder Wählergruppe ist
nicht ausgeschlossen.
- Die Mitgliedschaft in einer Organisation oder Vereinigung, deren
Zielsetzung den Zielen der Piratenpartei Deutschland widerspricht, ist nicht
zulässig.

Sprich: Wäre er jetzt NPD-Mitglied, dürfte er kein Mitglied sein. War er es
früher, ist dies vollkommen egal.


Ansonsten gilt wohl das:

Michael Rudolph, Vorstandsvorsitzender des Landesverband nahm Stellung:

„Wir als Piraten befürworten den Ausstieg aus extremen Parteien. Niemand, der
aus seinen Fehlern gelernt hat, sollte wegen seiner Vergangenheit verurteilt
werden. In einer Gesellschaft, in der durch die digitalen
Kommunikationsmethoden keine Informationen mehr verloren gehen, müssen wir
eine Gesellschaft anstreben, in der Fehler verziehen werden können, offener
mit diesen umgehen und Menschen sich an ihren gegenwärtigen Taten messen
lassen.“

Michael Rudolph dazu weiter:

"Wir bedauern und kritisieren, dass Matthias seine ehemalige Mitgliedschaft
nicht viel früher publik gemacht und einen offenen Umgang damit gepflegt hat.
Dies wäre im Sinne der Transparenz, eine der Kernforderungen der Piraten,
gegenüber den Wählern als auch den Mitglieder der Piratenpartei angebracht
gewesen."

http://piratenpartei-mv.de/stellungnahme-zur-früherer-npd-mitgliedschaft-des-vorstandsmitglieds-matthias-bahner




Ciao,
Oliver

On 11.10.2011, at 08:29, moll4711 AT cityweb.de wrote:

> Am 11.10.2011 08:02, schrieb Monika Belz:
>> Am 11.10.2011 07:40, schrieb moll4711 AT cityweb.de:
>>> Hallo allen Piraten,
>>>
>>>
>>> Ober-Pirat war früher bei der NPD
>>> http://www.ostsee-zeitung.de/nachrichten/mv/index_artikel_komplett.phtml?param=news&id=3259164
>>>
>>> <http://www.ostsee-zeitung.de/nachrichten/mv/index_artikel_komplett.phtml?param=news&id=3259164>
>>>
>>>
>>> Wie soll die Partei darauf reagieren?
>>> Erst einmal schnell auf diesen Artikel reagieren.
>>> Dann sollte klar sein, dass die Partei hinter diesem Mitglied steht oder
>>> nicht.
>>>
>>> mein Vorschlag:
>>>
>>> Ich würde vorschlagen, dass wir hinter dem Mitglied stehen und folgenden
>>> Text als Pressemitteilung rausgeben könnten.
>>>
>>> Mathias Barner hat uns informiert, dass er eine NPD Vergangenheit hat. Er
>>> hat uns auch zu gesichert das er mit dieser Vergangenheit abgeschlossen
>>> hat und er seine Zukunft bei den Piraten sieht.
>>> Warum sollten wir Ihm nicht die Möglichkeiten einräumen Vergangenes zu
>>> vergessen und Neues besser zu machen.
>>>
>>> Wir sind Piraten, das heißt wir geben jeden eine Chance der sich an
>>> unsere Richtlinien hält.
>>>
>>>
>>> Das wäre mein Vorschlag. Aber vielleicht sehen das andere anders.
>>>
>>> piratige Grüße
>>>
>>> Michael Böttcher
>>>
>>>
>>>
>>>
>>>
>> Hallo Michael,
>>
>> nein, zunächst wäre die Reaktion beim zuständigen Landesverband, dann
>> vielleicht beim Bundesvorstand.
>>
>> Ich gehe ebenfalls nicht davon aus, dass hinter deinem Vorschlag die
>> Mehrheit des Landesverbandes Berlin steht.
>>
>> Wir haben zuwenig Informationen, wir haben nicht mit der betreffenden
>> Person gesprochen.
>>
>> Der Weg etwas in diesem Landesverband zu erreichen, ist a) Antrag an den
>> Landesvorstand zu stellen und b) (wenn dir es möglich ist) eine Initiative
>> in der Landesinstanz Liquid Feedback zu eröffnen, um eine Meinungsbild der
>> Piraten in Berlin einzuholen.
>>
>> Schnell mal reagieren, um etwas gesagt zu haben, ist der falsche Weg.
>>
>> Moni
>>
>>
>>
>>
> Hallo Moni,
>
> es geht nicht darum wer welche Zuständigkeiten hat. Es geht darum, wie die
> Partei mit Menschen umgeht die aus der NPD, den Linken, den Grünen, usw.
> kommen.
> Wollen wir den Menschen die einmal eine Fehlentscheidung getroffen haben,
> eine zweite Chance geben, oder schreiben wir Sie auch ab? Dann
> unterscheidet uns nichts von den anderen Parteien. Darum denke ich, dass
> die Partei das jetzt klar zum Ausdruck bringen muss.
>
> Michael Böttcher
>
> --
> Crew-Hauptmann-von-Koepenick mailing list
> Crew-Hauptmann-von-Koepenick AT lists.piratenpartei.de
> https://service.piratenpartei.de/listinfo/crew-hauptmann-von-koepenick



Ciao,
Oliver

--
http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Pirate_Pier





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